Protest gegen Werksschließung: Bosch-Beschäftigte kämpfen um Zukunft!

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Protest gegen die Schließung des Bosch-Werks in Waiblingen am 24. November 2025; 560 Arbeitsplätze bedroht.

Protest gegen die Schließung des Bosch-Werks in Waiblingen am 24. November 2025; 560 Arbeitsplätze bedroht.
Protest gegen die Schließung des Bosch-Werks in Waiblingen am 24. November 2025; 560 Arbeitsplätze bedroht.

Protest gegen Werksschließung: Bosch-Beschäftigte kämpfen um Zukunft!

Die geplante Schließung des Bosch-Werks in Waiblingen sorgt für viel Aufregung und Unmut in der Region. Am 24. November wird ein großer Demonstrationszug organisiert, bei dem die Betroffenen und Unterstützer auf die Straße gehen, um gegen diese Entscheidung zu protestieren. Wie KZBB berichtet, sind rund 560 Arbeitsplätze bedroht, da die Produktion von Steckverbindern für die Autoindustrie bis 2028 eingestellt werden soll.

Betriebsratsvorsitzender und IG Metall setzen sich aktiv für den Erhalt der Arbeitsplätze ein. Sie betonen den Verlust sozialer Verantwortung durch den Konzern und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Region. Der Protest wird durch ehemalige Betriebsräte und Beschäftigte unterstützt, die vor allem den Rückgang der wirtschaftlichen Perspektiven im Raum Waiblingen anprangern.

Aktionstag mit breiter Unterstützung

Der Aktionstag am 24. November soll ein starkes Zeichen setzen. Der Zug beginnt um 11 Uhr bei Syntegon, die Kundgebung erfolgt um 11:55 Uhr vor dem Werkstor. Auf der Bühne sind neben Redebeiträgen auch Musik-Acts und Solidaritätsbekundungen geplant. Die IG Metall Geschäftsführerin hat bereits darauf hingewiesen, wie wichtig dieser Protest für die gesamte Region sein wird.

Die Belegschaft zeigt sich entschlossen, für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen, und ist bereit, auch Arbeitskampfmaßnahmen zu ergreifen. Bosch hingegen verweist auf sinkende Umsätze und steigende Produktionskosten als Gründe für die Schließung des Werks. In der Vergangenheit war das Werk in Waiblingen in den 1980er Jahren noch sehr erfolgreich und zählte über 2000 Beschäftigte.

Ein Blick zur Bosch-Zentrale in Nordamerika

bosch.us zu erfahren ist.

Thomas engagiert sich nicht nur in der Branche, sondern auch in der Bildung, indem er Mitglied im Mobility Advisory Council der Michigan State University ist. Solche Verbindungen und Engagements sind wichtig, um das Netzwerk von Bosch zu stärken und gleichzeitig auf die Bedürfnisse der Region einzugehen.

Die Gespräche und Debatten rund um die Schließung in Waiblingen bieten somit einen tiefen Einblick in die Herausforderungen der modernen Industrie, wo wirtschaftliche Entscheidungen oft tiefere soziale und gesellschaftliche Auswirkungen mit sich bringen.