Esslinger Queer-Film-Festival: Vielfalt und Gala-Highlights erwarten Sie!

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Das Esslinger Queer-Film-Festival findet vom 13. bis 19. November 2025 im Kommunalen Kino statt und feiert Vielfalt.

Das Esslinger Queer-Film-Festival findet vom 13. bis 19. November 2025 im Kommunalen Kino statt und feiert Vielfalt.
Das Esslinger Queer-Film-Festival findet vom 13. bis 19. November 2025 im Kommunalen Kino statt und feiert Vielfalt.

Esslinger Queer-Film-Festival: Vielfalt und Gala-Highlights erwarten Sie!

Das Esslinger Queer-Film-Festival steht vor der Tür und feiert in diesem Jahr sein 37. Jubiläum. Vom 13. bis 19. November wird das Kommunale Kino in Esslingen zum Schmelztiegel für queere Filme und spannende Diskussionen, die sich tief mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Esslinger Zeitung berichtet, dass das Festival von engagierten Filmliebhabern des Vereins „Rosa Zwiebel“ Ende der 1980er-Jahre gegründet wurde. Damals hieß es noch schwul-lesbische Filmtage Esslingen, ist aber heute eines der ältesten Queer-Festivals in Deutschland und ein fester Bestandteil der Kulturszene der Stadt.

Das Festival bietet ein breites Spektrum an Filmen – etwa 15 Lang- und 20 Kurzfilme kommen zur Aufführung. Diese zeigen vielfältige Facetten des queeren Lebens: von komisch, bunt und fröhlich bis hin zu tragikomisch und nachdenklich. Die Veranstalter arbeiten überwiegend ehrenamtlich und haben sich zum Ziel gesetzt, ein Forum für gesellschaftlich engagierte und anspruchsvolle Filmkultur zu schaffen, wie Queerscope berichtet.

Ein buntes Programm

Highlight des diesjährigen Programms ist die Eröffnung mit dem Film „Outerland“ von Elena Oxman, die am 13. November um 18.30 Uhr beginnt. Die Geschichte dreht sich um Cass, die in San Francisco als Kindermädchen und Bedienung arbeitet. Am 14. November wird Oberbürgermeister Matthias Klopfer vor Ort sein, um das Festival mit einem Grußwort zu eröffnen, bevor im Anschluss der Animationsfilm „Lesbian Space Princess“ gezeigt wird. Besonders spannend ist die Einführung der Publikumspreise „Goldene Squeereels“, die erstmals für die besten Filme vergeben werden, wie in der Esslinger Zeitung zu erfahren ist.

Ein weiteres Highlight ist die beliebte Kurzfilmnacht, die bereits am 15. November um 20.30 Uhr stattfindet und am 16. November wiederholt wird. Diese Kurzfilme beleuchten intime Themen, Identität und Widerstand, wobei verschiedene Perspektiven auf das queere Leben präsentiert werden.

Gesellschaftliche Bedeutung

Der Begriff „queer“ hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Ursprünglich abwertend für sexuelle Abweichungen verwendet, wurde er von queeren Aktivisten ab den späten 1980er Jahren als positive Selbstbezeichnung zurückerobert. Wikipedia beschreibt, wie „queer“ heute als Überbegriff für nicht-heterosexuelle oder nicht-cisgender Personen gilt und auch eine radikale Ablehnung gesellschaftlicher Normen beinhaltet. Das Festival trägt dieser gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung, indem es nicht nur Sicherheit und Sichtbarkeit für queeres Leben schafft, sondern auch ein Bewusstsein für soziale Themen fördert.

Am 19. November wird das Festival mit dem Film „Assembly“ von Rashaad Newsome und Johnny Symons abgeschlossen, der eine multimediale Ausstellung sowie eine Performance in New York begleitet. „Assembly“ thematisiert koloniale Machtstrukturen und die Widerstandsfähigkeit der schwarzen Community und bietet somit auch einen spannenden kulturellen Kontext.

Mit einer bunten Mischung aus Filmen, Gesprächen und gesellschaftlichen Themen verspricht das Esslinger Queer-Film-Festival, sich nicht nur um Unterhaltung zu drehen, sondern auch wertvolle Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit queeren Identitäten und politischen Strukturen zu geben.