Lebendspende: Wie eine Niere das Leben zweier Schwestern veränderte!

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Zwei Schwestern spenden Nieren in Heidelberg: Ein Akt der Nächstenliebe verändert ihr Leben und stärkt familiäre Bindungen.

Zwei Schwestern spenden Nieren in Heidelberg: Ein Akt der Nächstenliebe verändert ihr Leben und stärkt familiäre Bindungen.
Zwei Schwestern spenden Nieren in Heidelberg: Ein Akt der Nächstenliebe verändert ihr Leben und stärkt familiäre Bindungen.

Lebendspende: Wie eine Niere das Leben zweier Schwestern veränderte!

In einer bewegenden Geschichte aus Ebern zeigt sich, dass Nächstenliebe oft keine Grenzen kennt. Die 62-jährige Britta Travain-Schüll hat ihrer 61-jährigen Schwester Dagmar Travain mit einer Nierenspende das Leben gerettet. Besonders die Schwesternschaft wurde durch diesen außergewöhnlichen Akt gestärkt. Wie np-coburg.de berichtet, fand die entscheidende Operation in der Uni-Klinik Heidelberg statt und stellte eine medizinische, emotionale sowie familiäre Wende für beide Frauen dar. Ihre Bindung zueinander wurde durch die Lebendspende enger als je zuvor.

Die Entscheidung für eine Lebendspende ist nie leichtfertig. Sie erfordert nicht nur Mut, sondern auch eine sorgfältige Abwägung der Risiken. Bei unterschiedlichen Organen, wie zum Beispiel der Leber, gibt es zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen. Laut transplantation-verstehen.de hängt das Risiko für den Spender stark von der Größe des entnommenen Organteils ab. So gilt: Je mehr vom Organ entfernt wird, desto höher das Risiko für mögliche Komplikationen.

Was bedeutet das für die Gesundheit der Spender?

Die Lebendspende birgt auch gesundheitliche Risiken, die nicht ignoriert werden dürfen. Besonders bei Leberspenden können zwischen 25 und 65 Prozent des Lebergewebes entfernt werden. Die Ärzte müssen dabei sorgfältig abwägen, wie viel Gewebe entnommen werden kann, ohne dass die Gesundheit des Spenders gefährdet wird. Bei der Volumetrie der Leber wird präzise geprüft, ob das verbleibende Gewebe für den Spender und das gespendete Organ für den Empfänger passend ist.

Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen darf, sind die möglichen Komplikationen. Neben Wundheilungsstörungen und Temperaturerhöhungen kann es auch zu vorübergehenden Funktionsstörungen der Leber kommen. Laut den Statistiken beträgt die Sterberate unter Spendern bei solchen Operationen zwischen 0,09 Prozent und 0,5 Prozent, was die Ernsthaftigkeit einer Lebendspende unterstreicht.

Für Britta und Dagmar Travain war die Entscheidung, die Nierenspende in Schritt zu wagen, nicht leicht, aber sie wusste, dass es das richtige war. Dank ihrer Nächstenliebe hat sich nicht nur das medizinische Bild der beiden Schwestern geändert, sondern auch ihr emotionales Wohlbefinden steht jetzt auf einer stabileren Grundlage.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Nierenspenden und Lebendspenden im Allgemeinen besondere emotionalen und gesundheitlichen Abwägungen bedürfen. Für die Schwestern Travain war es jedoch ein machtvoller Schritt in eine gemeinsame, bessere Zukunft.