Die MHP Riesen Ludwigsburg werden in dieser Saison auf eine Teilnahme am Europe Cup verzichten. Diese Entscheidung wurde durch Clubvorsitzenden Alexander Reil bekanntgegeben, der betonte, dass der Verzicht auf die internationale Bühne mit den sportlichen Leistungen des Teams in der vergangenen Saison zusammenhängt. Die Ludwigsburger schlossen die letzte Bundesliga-Saison lediglich auf dem elften Platz ab und scheiterten im Viertelfinale des Fiba Europe Cups an JDA Dijon. Der Blick richtet sich nun verstärkt auf die nationale Liga und den bevorstehenden Pokalwettbewerb, dessen Auslosung am 23. und 24. September 2025 stattfinden wird, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten.

Doch wer sind die Konkurrenten auf der internationalen Bühne? Während die Ludwigsburger ihre Teilnahme absagen, wird der Mitteldeutsche BC, der in der Tabelle vor ihnen landete, in der European North Basketball League an den Start gehen. Auch die EWE Baskets Oldenburg, die letzten Saison den neunten Platz belegten, haben auf eine internationale Teilnahme verzichtet. Insgesamt waren die Rostock Seawolves, die auf Platz zehn landeten, die einzigen, die eine Anfrage zur Teilnahme beim FIBA Europe Cup stellten, was von Ludwigsburg jedoch abgelehnt wurde.

Eine neue Chance auf internationale Bühne

<pTrotz der Absage gibt es einen Lichtblick: Die MHP Riesen Ludwigsburg hatten im letzten Jahr zum neunten Mal die Chance, im internationalen Wettbewerb zu spielen, und zwar im FIBA Europe Cup, dem zweithöchsten FIBA-Wettbewerb. Hier haben neben Ludwigsburg 39 weitere Klubs aus Europa ihre Teilnahme angekündigt. Die neue Saison wird im Herbst 2024 beginnen. Um den Wettbewerb spannender zu gestalten, ist das Format in zwei Gruppenphasen unterteilt, gefolgt von K.-O.-Runden, die schließlich zu den Finals führen, die in Hin- und Rückspielen ausgetragen werden, so die Informationen der MHP Riesen Ludwigsburg.

Die erste Gruppenphase des FIBA Europe Cups umfasst zehn Gruppen mit jeweils vier Teams. In dieser Phase treten die Mannschaften in insgesamt sechs Spielen gegeneinander an, bevor die besten 16 Teams in die zweite Phase einziehen. In der zweiten Phase wird erneut auf Heim- und Auswärtsspiele gesetzt, bevor sich die zwei besten Teams jeder Gruppe für die Viertelfinals qualifizieren.

Interessante Entwicklungen in der Basketballszene

Die Entscheidung von Ludwigsburg ist nicht nur für den Club selbst relevant, sondern spiegelt auch eine allgemeine Entwicklung in der Basketballszene wider. Wo andere Clubs sich in der internationalen Konkurrenz behaupten wollen, setzen die MHP Riesen auf eine solide Grundlage in der heimischen Liga. Dieser Fokus könnte sich als klug erweisen, um die Stärken des Teams weiter auszubauen.

Die Dynamik in der Bundesliga bleibt spannend, und mit den bevorstehenden Entwicklungen sind alle Augen auf die kommenden Saisons gerichtet. Weitere Informationen über den FIBA Europe Cup und seine Strukturen gibt es auf der Kicker-Website.