Bewerbermangel im Kreis Lörrach: Viele offene Ausbildungsstellen!

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Erfahren Sie alles über die Ausbildungsmarktsituation in Rottweil, die Herausforderungen und Ursachen des Bewerbermangels zum 11. November 2025.

Erfahren Sie alles über die Ausbildungsmarktsituation in Rottweil, die Herausforderungen und Ursachen des Bewerbermangels zum 11. November 2025.
Erfahren Sie alles über die Ausbildungsmarktsituation in Rottweil, die Herausforderungen und Ursachen des Bewerbermangels zum 11. November 2025.

Bewerbermangel im Kreis Lörrach: Viele offene Ausbildungsstellen!

Der Ausbildungsmarkt steht in Köln vor einer ernsthaften Herausforderung: Die Zahl der Bewerber sinkt, während die Anzahl offener Ausbildungsplätze weiterhin hoch ist. Dies wird in einem aktuellen Bericht von Verlagshaus Jaumann beleuchtet. Die Ausbildungsbetriebe sehen sich zunehmend mit der Schwierigkeit konfrontiert, geeignete Kandidaten zu finden, was die Situation am Markt stark beeinflusst.

In Wirklichkeit zeigt sich, dass der Rückgang der Bewerbungen ein strukturelles Problem ist. Rund 32 Prozent der Betriebe, die im vergangenen Jahr Ausbildungsplätze anbieten wollten, erhielten keine Bewerbungen. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 35 Prozent, was bedeutet, dass sich die Lage zwar langsam verbessert, aber immer noch besorgniserregend bleibt. Ingesamt leidet der Ausbildungsmarkt unter einem zunehmenden Mangel an qualifizierten Bewerbern und Passungsproblemen, wie die DIHK feststellt.

Die Auswirkungen auf die Betriebe

In Anbetracht dieser Situation haben laut DIHK 14 Prozent der Unternehmen gezwungen gesehen, in der Probezeit Ausbildungszöglinge wieder loszulassen. Aber nicht nur das: Auch insgesamt haben 10 Prozent der Betriebe erwähnt, dass Auszubildende ihren Vertrag während der Ausbildungszeit gelöst haben. Eine Entwicklung, die höchst besorgniserregend ist und der Wirtschaft auf Dauer zusetzen könnte.

  • 32 % der Betriebe erhielten 2024 keine Bewerbungen auf Ausbildungsplätze
  • 73 % der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten fanden keine geeigneten Bewerber
  • 14 % mussten Verträge während der Probezeit lösen
  • 5 % planen 2025 weniger Stellen anzubieten

Die Betriebe scheinen bei der Suche nach Fachkräften einem echten Dilemma gegenüberzustehen: Einerseits sind die Stellen nötig, andererseits fehlen die passenden Bewerber. Besonders alarmierend ist auch die Tatsache, dass viele Unternehmen den kommenden Ausbildungsjahrgang mit weniger angebotenen Plätzen als zuvor planen. Dies könnte nicht nur die individuelle Karriereplanung junger Menschen behindern, sondern auch langfristig den Fachkräftemangel in vielen Branchen verschärfen.

Was sind die möglichen Ursachen?

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielseitig und reichen von internen Umstrukturierungen der Unternehmen bis hin zu den sich ständig ändernden Anforderungen an Bewerber. Viele Jugendliche finden sich in einer Situation wieder, in der Erwartungen an ihre Ausbildungsangebote oft nicht mit ihren Fähigkeiten oder Erwartungen übereinstimmen. Zudem könnten, wie Heise berichtet, fehlerhafte Links und die falsche Verbindung zur Berufswelt dazu führen, dass potenzielle Bewerber den Zugang zu Informationen und damit zu Möglichkeiten verlieren.

Die Herausforderungen sind keineswegs neu, aber sie verschärfen sich zusehends. Der Markt benötigt dringend Maßnahmen, um die Attraktivität von Ausbildungsplätzen zu steigern und den Fluss von talentierten jungen Menschen in die entsprechenden Berufe zu fördern. Nur so kann ein Ausgleich zwischen den Anforderungen der Unternehmen und den Erwartungen der Ausbildungsanwärter geschaffen werden. Es liegt an allen Beteiligten, hier Lösungen zu finden und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.