Erinnerung an das Lübecker Feuerdrama: Gedenken an die Opfer von 1996
Am 18. Januar 2026 gedenkt Rottweil der Opfer des Lübecker Brandanschlags von 1996 und beleuchtet historische Ereignisse.

Erinnerung an das Lübecker Feuerdrama: Gedenken an die Opfer von 1996
Am 18. Januar 2026, einem Tag, der in der Geschichte einige dunkle Schatten wirft, gedenkt Deutschland des schrecklichen Brandanschlags auf ein Asylbewerberheim in Lübeck. Vor 30 Jahren, genau in dieser Nacht, brach um kurz nach 3 Uhr ein Feuer aus, das zehn Menschen, darunter auch Kinder, das Leben kostete. Bei diesem tragischen Vorfall befanden sich 48 Personen im Gebäude, und die Feuerwehr konnte einige Überlebende vom Dach retten. Doch das Grauen setzte schockierende Akzente, als die Ermittlungen schnell ergaben, dass es sich um Brandstiftung handelte. Die Polizei nahm vier Verdächtige aus der Neonazi-Szene fest, die jedoch bald wieder freigelassen werden mussten, weil die Beweislage nicht ausreichte, wie ndr.de berichtet.
Die Spurensuche nahm unerwartete Wendungen. Drei weitere Personen, unter ihnen der Verdächtige Safwan E., die selbst in der Asylunterkunft lebten, wurden ins Visier genommen. Der Prozess, der im September 1996 begann, endete 1997 mit einem Freispruch, da es an belastenden Beweisen mangelte. Im Jahr 2011 wurde ein Aufruf zur Wiederaufnahme der Ermittlungen gestartet, doch dieser wurde 2012 abgelehnt. Der Fall bleibt bis heute ungelöst, und niemand konnte für die Tragödie zur Verantwortung gezogen werden.
Ein Blick in die Geschichte
Der 18. Januar hat in der Geschichte auch andere wichtige Ereignisse hervorgebracht. So erklärte das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2001 die Speicherung des „genetischen Fingerabdrucks“ für verfassungsgemäß. Ein Jahr zuvor, 1996, ereignete sich der verheerende Brandanschlag. Ein weiteres historisches Ereignis ist die Gründung der Nationalen Volksarmee (NVA) in der DDR, die 1956 von der Volkskammer beschlossen wurde.
Film- und Kulturliebhaber erinnern sich zudem an die Uraufführung des Films „Die Sünderin“ mit Hildegard Knef im Jahr 1951, die einige gesellschaftliche Wellen schlug. Auch politisch zählt der Tag zu den markanten: Im Jahr 1701 krönte sich Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg in Königsberg zum König und läutete die Gründung des Königshauses Preußen ein.
Persönlichkeiten des Tages
Geburtstagskind des Tages ist unter anderem Pep Guardiola, der im Fußball eine bedeutende Rolle spielt. Er wird 55 Jahre alt und hat mit Clubs wie dem FC Bayern München und Manchester City große Erfolge gefeiert. Auch Alexander Van der Bellen, der österreichische Bundespräsident, kann heute seinen 82. Geburtstag feiern. Er blickt auf eine lange Laufbahn und hat das politische Geschehen in Österreich maßgeblich geprägt.
Der 18. Januar erinnert uns nicht nur an die Vergangenheit, sondern auch daran, wie wichtig es ist, die Geschichten der Betroffenen im Gedächtnis zu behalten. In diesem Sinne fand heute am 30. Jahrestag des Lübecker Brandanschlags eine Gedenkveranstaltung statt, um den Opfern zu gedenken und das kollektive Gedächtnis wachzuhalten.