Hannah Stolls Kampf gegen lange Folgen der Corona-Impfung: Ein Schicksalsspiel

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Hannah Stoll, 27, kämpft nach der Corona-Impfung gegen ME/CFS und Post Vac. Ihre Erfahrungen und Therapiefortschritte stehen im Fokus.

Hannah Stoll, 27, kämpft nach der Corona-Impfung gegen ME/CFS und Post Vac. Ihre Erfahrungen und Therapiefortschritte stehen im Fokus.
Hannah Stoll, 27, kämpft nach der Corona-Impfung gegen ME/CFS und Post Vac. Ihre Erfahrungen und Therapiefortschritte stehen im Fokus.

Hannah Stolls Kampf gegen lange Folgen der Corona-Impfung: Ein Schicksalsspiel

In Köln wird die Geschichte von Hannah Stoll, einer 27-jährigen Frau, die an ME/CFS und immunvermittelter Small Fiber Neuropathie leidet, besonders berührend erzählt. Eine Erkrankung, die oft als unsichtbar bezeichnet wird, führt bei Hannah zu diffusen Schmerzen, Magen-Darm-Störungen und einer veränderten Temperaturwahrnehmung. Laut dem Bericht der Schwäbischen Zeitung stehen ihre Beschwerden in direktem Zusammenhang mit der Corona-Impfung, was die Klinik als Diagnose Post Vac einordnet.

Um ihre Lebensqualität zu verbessern, hat Hannah seit Anfang des Jahres eine Therapie mit intravenösen Immunglobulinen (IVIG) begonnen, die ihr als Off-Label-Medikament verschrieben wurden. Diese Therapie zielt darauf ab, ihre Schmerzen zu lindern und das Fatigue-Syndrom zu behandeln. Ursprünglich war geplant, die IVIG-Gaben alle drei bis sechs Wochen zu erhalten. Tatsächlich jedoch verzögerten sich die Abstände, was den Heilungsprozess behindert hat. Nun hat die Krankenkasse jedoch zugestimmt, die Therapie häufiger und in höherer Dosierung durchzuführen.

Herausforderungen der Therapie

Doch nicht alles verläuft reibungslos: Nach der Erhöhung der Dosis reagierte Hannah negativ mit starken Kopfschmerzen und Herzrasen. Aus diesem Grund wird die Dosierung nun wieder reduziert. Ob die IVIG-Therapie langfristig die gewünschten Ergebnisse bringen wird, bleibt ungewiss. Die Unsicherheit wiegt schwer; Hannah ist nicht erwerbsfähig und kämpft um eine Erwerbsminderungsrente. Ihre Hausärztin, Dr. Anika Schaefer, bestätigt diesen Zustand aufgrund der Fatigue, die sie plagt.

Die Unterstützung ihrer Mutter ist für Hannah von großer Bedeutung. Tägliche Hilfe ist zwar wertvoll, bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, denn die Pflege und Betreuung erfordern viel Energie und Zeit. Darüber hinaus macht sich Hannah Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Ihr ursprünglicher Plan A ist aufgrund der Erkrankung nicht mehr realistisch, weshalb sie über einen „Plan B“ nachdenkt.

Einblick in die Online-Welt

Für Leser, die in ähnlichen Situationen sind oder einfach Interesse an Hannahs Geschichte haben, bietet sich die Möglichkeit, ihren Instagram-Kanal zu besuchen und sich somit ein Bild von ihrem Alltag und den Herausforderungen, die sie bewältigt, zu machen. Ihre Erfahrungen sind ein wertvoller Beitrag zur Sichtbarkeit von chronischen Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Leben junger Menschen.