Freibadsaison in Tuttlingen: Viele Gäste trotz Preiserhöhung und Hygieneproblemen!

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Tuttlingen verzeichnet hohe Freibadbesucherzahlen trotz Preiserhöhungen. Schwimmmeister Bernd Frank berichtet über Trends und Herausforderungen.

Tuttlingen verzeichnet hohe Freibadbesucherzahlen trotz Preiserhöhungen. Schwimmmeister Bernd Frank berichtet über Trends und Herausforderungen.
Tuttlingen verzeichnet hohe Freibadbesucherzahlen trotz Preiserhöhungen. Schwimmmeister Bernd Frank berichtet über Trends und Herausforderungen.

Freibadsaison in Tuttlingen: Viele Gäste trotz Preiserhöhung und Hygieneproblemen!

Die Freibadsaison 2023 in Deutschland hat so einiges zu bieten, und das nicht immer nur im positiven Sinne. Während Hochsommerwetter die Besucherzahlen in die Höhe treibt, gibt es auch dunkle Wolken, die über den Schwimmbädern hängen. Bernd Frank, Schwimmmeister in Spaichingen, berichtet von sprunghaft steigenden Besucherzahlen, die an Spitzentagen bis zu 3500 Gäste anlocken. Insgesamt wurden am 18. August 2023 bereits 43.775 Gäste gezählt [Schwäbische] unterstreicht, dass die Preiserhöhungen in den Freibädern anscheinend keinen negativen Einfluss auf den Andrang haben. So verwundern die positiven Zahlen nicht, obwohl die Wassertemperatur von 24 Grad Celsius dank Abwärme des VHW-Presswerks besonders einladend ist.

Doch die Freibadsaison hat auch ihre Herausforderungen. Trotz der hohen Besucherzahlen ist die Personalsituation ein ständiges Thema, das sich durch die Branche zieht. Nach einer initial schwierigen Phase hat sich in Spaichingen die Lage verbessert. Eine neue festangestellte Aufsichtskraft und stundenweise Kräfte sorgen für eine entspannendere Arbeitsatmosphäre. Am Wochenende steht zudem die DLRG für zusätzliche Sicherheit zur Verfügung. Nichts desto trotz hält eine Securityfirma Wache, um für ein gutes Miteinander im Freibad zu sorgen, insbesondere nach Ausschlüssen von einigen Jugendlichen wegen Fehlverhaltens.

Kämpfen viele Freibäder mit Preiserhöhungen?

In anderen Regionen, besonders in Bayern, sieht die Lage ein wenig anders aus. Hier sind viele Freibäder mit hohen Preisen konfrontiert, was in vielen Städten zu einer Erhöhung der Eintrittspreise führte. Der durchschnittliche Eintrittspreis für Erwachsene stieg von 3,23 Euro im Jahr 2022 auf etwa 4 Euro in 2025 [Merkur]. Die Städte München, Ingolstadt und Würzburg sind nur einige Beispiele, wo die Preise angehoben wurden. Auch Karlsruhe informiert, dass dort die Eintrittspreise für die Freibäder auf bis zu 6 Euro gestiegen sind, während in anderen Städten, wie Regensburg, die Preise stabil geblieben sind. Es zeichnet sich der Trend ab, dass viele Freibäder aufgrund gestiegener Energie- und Personalkosten auf kommunale Zuschüsse angewiesen sind, um die laufenden Kosten decken zu können.

Experten warnen, dass unbeheizte Bäder, auch wenn sie den Geldbeutel schonen, bei den Gästen nicht hoch im Kurs stehen. In Augsburg beispielsweise haben Freibäder Wassertemperaturen zwischen 18 und 23 Grad Celsius, was erfahrungsgemäß nicht gerade zu hohen Besucherzahlen führt. Das zeigt sich auch im „Freibad Lechhausen“, wo wenige Menschen den Weg ins Wasser finden, während in anderen Städten der Andrang ungebrochen bleibt, wenn die Wassertemperaturen die 24 Grad knacken.

Die Liebe zu den Freibädern bleibt ungebrochen

Die Freibadsaison 2023 verläuft jedoch nicht überall schlecht. Im Tuttlinger Freibad beispielsweise waren die Besucherzahlen im Juni mit 31.090 bereits vielversprechend. Selbst wenn das Wetter oft die Laune verdüsterte und der Juli, wie in vielen anderen Regionen, ein Flop war, konnten bis zum 19. August 2023 insgesamt 13.920 Besucher gezählt werden. So verläuft die Freibadsaison in Tuttlingen positiv, ohne größere Zwischenfälle. Auch das Fridinger Freibad zieht Familien aus der Umgebung an und bekommt die Preiserhöhungen nicht zu spüren.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Freibäder in Deutschland, trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen, nach wie vor ein beliebter Anlaufpunkt an heißen Sommertagen sind. So bleibt abzuzeigen, ob sich die Preiserhöhungen in den kommenden Jahren durchsetzen werden oder ob die Schwimmbäder Wege finden, ihre Preise stabil zu halten, ohne Qualität und Sicherheit zu gefährden. Fest steht, dass eine gute Zeit im Freibad mehr zählt als ein paar Cent im Eintritt.