Konstantin Wecker live: Ein Abend voller Musik und Lebensweisheiten!
Konstantin Wecker tritt am 30. Oktober 2025 in Altötting auf. Er verbindet Musik mit politischen Botschaften und persönlichen Erfahrungen.

Konstantin Wecker live: Ein Abend voller Musik und Lebensweisheiten!
Konstantin Wecker, der legendäre Liedermacher aus München, ist am 30. Oktober in Altötting und am 31. Oktober in Rosenheim auf Tour. Diese Konzertreihe trägt den Titel „Lieder meines Lebens“ und ist eine Hommage an sein beeindruckendes Schaffen, das mehr als 600 Lieder umfasst. Der 78-Jährige ist für seine politischen und sozialkritischen Texte bekannt und zieht mit seiner unverkennbaren Art die Menschen in seinen Bann. Wecker thematisiert in seinen Konzerten die Notwendigkeit, von Kindern zu lernen, etwas, was ihm durch den Song „An meine Kinder“ besonders am Herzen liegt. Rosenheim24 berichtet über seine nächsten Auftritte.
Schon in seiner Kindheit wurde Wecker durch sein antifaschistisches Elternhaus geprägt, was seine politischen Ansichten entscheidend beeinflusste. In einem aktuellen Interview äußert er sich kritisch zu den politischen Entwicklungen in Deutschland, Österreich und Italien und setzt sich für eine herrschaftsfreie Gesellschaft ein. „Es gilt, die Stimme zu erheben und solidarisch zu sein“, so Wecker.
Der Pianist und Poet
Trotz der Herausforderungen, die das Leben ihm stellte – darunter eine Polyneuropathie, die ihm das Klavierspielen erschwert – bleibt Wecker unermüdlich aktiv. Er arbeitet daran, das Spielvermögen seiner linken Hand durch Physiotherapie zurückzugewinnen. Diese gesundheitlichen Rückschläge haben jedoch nichts an seinem kreativen Schaffensdrang geändert. Beeinflusst von Größen wie Franz Schubert und Giuseppe Verdi, sieht Wecker sich selbst als einen „Vulkan am Klavier“, wie er oft beschrieben wird. SWR weist darauf hin, dass sein Spielstil von Ausdruckskraft und Emotion geprägt ist.
Sein neuestes Buch, „Der Liebe zu Liebe“, beleuchtet nicht nur seine Suchtgeschichte, sondern auch seine spirituelle Suche. Wecker hat ein bemerkenswertes Verständnis für Suchende entwickelt und sieht in süchtigen Menschen oft verletzliche Seelen, die nach Liebe streben. Mit 78 Jahren hat er nun seit drei Jahren keinen Alkohol mehr konsumiert, was ihn in die Lage versetzt, dem Tod nüchtern entgegenzusehen. Diese Einsicht ist das Resultat eines langen Kampfes gegen Alkohol- und Drogenprobleme, die ihn in der Vergangenheit belasteten.
Ein Rebell bleibt aktiv
Als leidenschaftlicher Rebell und Anarchist versteht Wecker es, seine Empathie für Gescheiterte in seinen künstlerischen Ausdruck zu verwandeln. Er war aktiv in zahlreichen politischen Projekten und hat an Demonstrationen teilgenommen, wie der Antifa-Tournee 2006 und „Künstler für den Frieden“. Auch wenn gesundheitliche Probleme seine Aktivitäten beeinflussen, plant er bereits eine Tour im Jahr 2026, diesmal mit Fany Kammerlander und Jo Barnickel. Sein Engagement für Frieden und gegen Faschismus bleibt ungebrochen.
Karten für die Konzerte in Altötting und Rosenheim sind noch erhältlich und bieten Fans die Möglichkeit, die musikalische und poetische Reise eines der einflussreichsten Liedermacher Deutschlands hautnah zu erleben. Wecker bleibt ein unverwechselbarer Teil der deutschen Musikkultur, dessen Lieder und Botschaften auch in Zukunft von Bedeutung sein werden.