Freie Wähler Amberg-Sulzbach: Neuer Schwung und starke Kandidaten für 2026!

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Die Freien Wähler Amberg-Sulzbach nominieren 60 Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 und zeigen positive Aufbruchsstimmung.

Die Freien Wähler Amberg-Sulzbach nominieren 60 Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 und zeigen positive Aufbruchsstimmung.
Die Freien Wähler Amberg-Sulzbach nominieren 60 Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 und zeigen positive Aufbruchsstimmung.

Freie Wähler Amberg-Sulzbach: Neuer Schwung und starke Kandidaten für 2026!

Am 27. Oktober 2025 fand im Hotel Gasthof „Zur Post“ in Königstein die Nominierungsversammlung der Freien Wähler Amberg-Sulzbach statt. Damit läuten die Freien Wähler die heiße Phase ihrer Vorbereitungen für die bevorstehende Kreistagswahl am 8. März 2026 ein. In einer Atmosphäre der Aufbruchsstimmung präsentierten die Mitglieder ein komplettes Team von 60 Kandidatinnen und Kandidaten.

Albert Geitner, der stellvertretende Kreisvorsitzende, führte die Versammlung mit einer gehörigen Portion Humor. Er betonte die positive Entwicklung, die die Partei durchlebt. Kreisvorsitzender Hans Martin Grötsch bezeichnete den Tag als „gut“ für die Freien Wähler. Die Gruppe hat nicht nur vier neue Ortsverbände gegründet, sondern auch ihren Fokus auf wichtige Themen wie die angespannte Finanzlage und die Krankenhausreform gelegt.

Kandidatenliste und Schwerpunktthemen

Fraktionssprecher Peter Dotzler gab einen Überblick über die momentanen Schwerpunkte. Besorgniserregend sei die Kreisumlage von 49,9 Prozent, die beschlossen wurde, um den Verwaltungshaushalt zu stützen. In diesem Zusammenhang wurde ein Rechnungsprüfungsausschuss eingesetzt, um Einsparungspotenziale zu ermitteln. Es herrscht allgemeine Unzufriedenheit über die Verlängerung der Umsetzungsfrist für die Bundesreform und den fehlenden Inflationsausgleich, was von den Anwesenden scharf kritisiert wurde.

Hier ein Blick auf die ersten 20 Plätze der Kandidatenliste für den Kreistag:

  • 1. Stefan Kroher
  • 2. Hans Martin Grötsch
  • 3. Peter Dotzler
  • 4. Albert Geitner
  • 5. Hans-Martin Schertl
  • 6. Joachim Neuß
  • 7. Thorsten Grädler
  • 8. Franz Dorfner
  • 9. Brigitte Bachmann
  • 10. Thomas Wagner
  • 11. Jörk Kaduk
  • 12. Uwe König
  • 13. Elmar Halk
  • 14. Simone Luttenberger
  • 15. Miroslaw Zgrzendek
  • 16. Christoph Micko
  • 17. Roland Müller
  • 18. Frederic Pröls
  • 19. Manuel Plößner
  • 20. Lisa Dotzler

Digitale Welle im Wahlkampf

In einem sich rapide digitalisierenden Umfeld wird der Einfluss digitaler Medien auf die politische Kommunikation und Wahlkämpfe immer zentraler. Viele werten die Digitalisierung als Revolution, während andere befürchten, dass sie letztlich nichts Wesentliches verändern wird. Ein wichtiges Thema ist die digitale Öffentlichkeit, die zunehmend durch digitale Medien geprägt wird. Laut einem aktuellen Bericht nutzen 67 % der Deutschen digitale Medien für Nachrichten, während nur 20 % auf Printmedien zurückgreifen. Dies zeigt, wie wichtig es für Politiker und Parteien geworden ist, diese Kanäle zu nutzen, um ihre Botschaften an die Wählerschaft zu bringen [bpb] berichtet.

Die Digitalisierung ermöglicht zudem eine effektivere Koordination und Mobilisierung politischer Kampagnen. Besonders für kleinere Parteien und neue Bewegungen ist dies von großem Vorteil. Digitale Werkzeuge erfordern jedoch auch ein gewisses Maß an Experimentierfreude und Innovation – Eigenschaften, die die Freien Wähler mit ihrem jüngsten Auftritt demonstrieren wollen.

Es bleibt abzuwarten, wie die Freien Wähler die Möglichkeiten der digitalen Medien nutzen werden, um sich im kommenden Wahlkampf zu behaupten. Angesichts der aktuellen Entwicklungen der politischen Kommunikation ist das Potenzial groß, aber auch die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen [Mittelbayerische] [bpb].