Digitale Zukunft: Wie Smartphones unsere Jugend prägen und gefährden

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Am 28.10.2025 diskutiert die Hochschule Ansbach die digitale Mediennutzung junger Menschen mit Experten und einer Podiumsdiskussion.

Am 28.10.2025 diskutiert die Hochschule Ansbach die digitale Mediennutzung junger Menschen mit Experten und einer Podiumsdiskussion.
Am 28.10.2025 diskutiert die Hochschule Ansbach die digitale Mediennutzung junger Menschen mit Experten und einer Podiumsdiskussion.

Digitale Zukunft: Wie Smartphones unsere Jugend prägen und gefährden

Am 28. Oktober 2025 findet an der Hochschule Ansbach die spannende Veranstaltung „Swipe, like, BAM! – Wie viel Handy vertragen junge Menschen?“ statt. Dabei dreht sich alles um den Einfluss von Smartphones und sozialen Medien auf die Jugend. Experten aus verschiedenen Bereichen kommen zusammen, um über die bewusste Nutzung digitaler Medien durch Jugendliche zu diskutieren.

Die Veranstaltung startet mit einer Reihe von Impulsvorträgen, gehalten von beeindruckenden Persönlichkeiten wie Prof. Dr. habil. Marion Händel, die sich auf Medienwirkungen und Medienpsychologie spezialisiert hat, sowie Thomas Feibel, einem renommierten Autor und Medienerziehungsexperten. Auch Dr. Patrick Nonell, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Nürnberg, wird dabei sein. Zusammen bringen sie wertvolle Perspektiven ein, um zu erörtern, welche Verantwortung Eltern, Schulen und auch die Politik in der digitalen Mediennutzung haben.

Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Eine zentrale Erkenntnis der Veranstaltung wird sein, dass Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation für die heutigen Kinder angesehen wird. Die Diskussion wird von Prof. Dr. Julia Sasse und Prof. Dr. Markus Paul moderiert, die darauf abzielen, Austausch und Debatte zu fördern. Den Teilnehmern wird auch die Möglichkeit gegeben, im Foyer mit Gästen und Experten ins Gespräche zu kommen und ihre Erlebnisse zu teilen.

Diese Thematik ist besonders wichtig, da digitale Medien längst fester Bestandteil unseres Alltags geworden sind. Ein Bericht der Bundeszentrale für politische Bildung unterstreicht, dass die Mediennutzung im Familienalltag zu einer „tiefgreifenden Mediatisierung“ geführt hat. Die Kommunikationswissenschaftler Andreas Hepp und Uwe Hasebrink weisen dabei auf Aspekte wie Differenzierung und Omnipräsenz hin, die unser Leben prägen. Es zeigt sich, dass Familien häufig auf Medientrends reagieren, um den Wünschen ihrer Kinder gerecht zu werden.

Die Rolle der Eltern in der Mediennutzung

Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) legen nahe, dass Kinder zunehmend neugierig und verspielt mit digitalen Medien umgehen, während Jugendliche regelmäßig soziale Medien nutzen. Dies hat zur Folge, dass die Eltern aktiver in die Mediennutzung ihrer Kinder einbezogen werden müssen, um sowohl interessante Gespräche zu führen als auch Konflikten vorzubeugen. „Phubbing“ – das Phänomen, wenn Eltern mehr Zeit mit ihren Handys verbringen, anstatt sich um ihre Kinder zu kümmern – kann die Eltern-Kind-Beziehung stark belasten.

Die Herausforderung für Eltern besteht darin, die Mediennutzung ihrer Kinder zu steuern und gemeinsame Interessen zu finden. Exzessive Mediennutzung kann dabei negative Folgen für die emotionale und soziale Entwicklung unseres Nachwuchses haben. Daher ist es entscheidend, dass Eltern sich über die Mediennutzung informieren und gemeinsam entsprechende Regeln aufstellen. Denn nur so können sie ihre Kinder in der digitalen Welt unterstützen und vor Risiken wie Cybermobbing schützen.

Darüber hinaus zeigt sich, dass Eltern mit höherer Medienkompetenz besser in der Lage sind, ihre Kinder zu unterstützen. Sozioökonomische Faktoren spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Ein Austausch über die gemeinsame Mediennutzung sowie Gespräche über Inhalte sind unerlässlich, um die Medienkompetenz innerhalb der Familie zu fördern. Schulen hinken oft hinterher, weshalb es noch wichtiger ist, dass Eltern aktiv in die Mediennutzung ihrer Kinder einbezogen werden.

Am 28. Oktober 2025 in Ansbach wird deutlich werden, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für die digitale Welt zu schärfen und eine positive Medienkompetenz zu entwickeln. Machen Sie mit und gestalten Sie die digitale Zukunft Ihrer Kinder aktiv mit!

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