Großbrand in Immenstadt: Feuerwehr verhindert Schlimmeres!
Am 16.01.2026 kam es in Immenstadt zu einem Wohnungsbrand. Dank schneller Feuerwehrintervention blieben alle Bewohner unverletzt.

Großbrand in Immenstadt: Feuerwehr verhindert Schlimmeres!
In Immenstadt im Allgäu kam es am 16. Januar 2026 gegen 19:30 Uhr zu einem Brand in einem Wohngebäude an der Sonthofener Straße. Wie die Polizei Bayern berichtet, bemerkten Anwohner einen akustischen Rauchmelder und erkannten eine starke Rauchentwicklung im Gebäude. Glücklicherweise konnten zwei Bewohner rechtzeitig fliehen, während die übrigen sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht im Haus aufhielten. Zum Glück wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Die Feuerwehr war schnell zur Stelle und verhinderte durch einen zügigen Einsatz, dass der Brand auf das restliche Gebäude übergriff. Insgesamt waren die Feuerwehren aus Immenstadt, Ratholz, Bühl, Stein, Zaumberg und Rauhenzell mit 71 Rettungskräften im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit, wobei vorläufig ein technischer Defekt angenommen wird.
Sicherheit durch Rauchmelder
Diese Ereignisse verdeutlichen die Notwendigkeit, Rauchmelder in Wohnungen und Häusern zu installieren. Laut der Feuerwehr Immenstadt sterben rund 70 % der jährlichen Brandtoten in Deutschland nachts, oft weil Menschen im Schlaf keinen Rauch riechen. Technische Defekte an elektrischen Geräten sind eine häufige Brandursache und gefährden vor allem Haushalte mit leicht entzündlichen Materialien wie Holz oder Plastik.
Rauchwarnmelder können im Ernstfall lebenswichtige Minuten verschaffen. Der gefährliche Rauch breitet sich in den ersten Minuten eines Brandes rasch aus und ist der Hauptgrund für die meisten Brandopfer, die nicht am Feuer, sondern an Rauchvergiftungen sterben. Für eine optimale Sicherheit empfehlen Experten, beim Kauf von Rauchmeldern auf die entsprechenden Prüfzeichen zu achten, die die Mindestanforderungen und die europäische Gerätenorm garantieren.
Statistische Entwicklungen
Das Statistische Bundesamt stellt fest, dass sich die Zahl der Brandtoten in Deutschland in den letzten 30 Jahren um fast die Hälfte reduziert hat. Im Jahr 1990 gab es noch 787 Brandopfer, im Jahr 2020 sank diese Zahl auf 388. Den aktuellen Statistiken zufolge sinkt die Zahl der Brandtoten weiterhin, auch wenn die Anzahl der Feuerwehreinsätze aufgrund von Bränden und Explosionen seit 2014 wieder ansteigt. Dies zeigt, dass trotz steigender Einsätze präventive Maßnahmen wie Rauchmelder unerlässlich sind.
Für weitere Informationen zu Rauchmeldern in Immenstadt steht die Feuerwehr recht gerne zur Verfügung. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse rauchmelder@feuerwehr-immenstadt.de melden und sich über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen aufklären lassen.
Die Polizeiinspektion Immenstadt bittet zudem um Mithilfe: Wer etwas zu den aktuellen Ermittlungen zum Brandgeschehen sagen kann, soll sich unter der Telefonnummer 08323/96100 melden.