Feuerwehrliebe in Simbach: Hochzeit von Elena und Martin Brandhuber!
Elena und Martin Brandhuber, Feuerwehrmitglieder in Dingolfing-Landau, heirateten in Simbach. Feierlichkeiten mit Kameraden.

Feuerwehrliebe in Simbach: Hochzeit von Elena und Martin Brandhuber!
Am vergangenen Wochenende wurde im malerischen Simbach im Landkreis Dingolfing-Landau ein ganz besonderer Anlass gefeiert: Elena Brandhuber und Martin Brandhuber gaben sich in der Pfarrkirche St. Bartholomäus das Ja-Wort. Die beiden sind nicht nur ein Paar, sondern auch stark in der Feuerwehr engagiert. Elena setzt sich als aktive Feuerwehrfrau bei der Freiwilligen Feuerwehr Simbach ein, während Martin langjähriger Kommandant der Feuerwehr Langgraben war. Das macht die Kombination der beiden zu einem echten Highlight in der Feuerwehrgemeinschaft.
Die Zeremonie fand im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes statt, an dem zahlreiche Kameraden beider Wehren teilnahmen. Diese sorgten für eine herzliche Atmosphäre, indem sie ein Spalier für das frisch vermählte Brautpaar bildeten. Diese Tradition, die unter Feuerwehrleuten hoch im Kurs steht, bietet nicht nur einen feierlichen Rahmen, sondern zeigt auch das starke Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft. Markus Heiß, erster Vorstand der Feuerwehr Simbach, ließ es sich nicht nehmen, dem Brautpaar zu gratulieren und überreichte Elena und Martin einen wunderschönen Blumenstrauß.
Ein Feiern mit Feuerwehrtradition
Die weltliche Feier fand im Gasthof Büchner in Heilmfurt statt, wo ein fröhliches Fest im Kreise von Familie und Freunden stattfand. Solche Hochzeiten sind nicht nur in Simbach beliebt. Die Hochzeitssaison für Feuerwehrleute zeigt sich auch in anderen Teilen Deutschlands, wie beispielsweise in Oberharmersbach oder Herdecke. Hier fahren Feuerwehrangehörige traditionell in Oldtimer-Fahrzeugen zur Trauung und lassen sich dabei von ihren Kameraden begleiten. Diese besonderen Hochzeitsrituale, wie das Durchqueren eines Schlauch-Tunnels oder das Bilden eines Spaliers, sind weit verbreitet unter Feuerwehrleuten.
Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist Gabriele Haaser von der Feuerwehr Oberharmersbach, die ebenfalls in einem Feuerwehrfahrzeug zum Standesamt fuhr. Nach der Trauung durften die Feuerwehrkameraden sie mit Feuerwehrschläuchen empfangen, was für viel Freude und gute Stimmung sorgte. Solche Maßnahme festigen nicht nur die Gemeinschaft, sie schaffen auch unvergessliche Erinnerungen für das Brautpaar.
Feierlichkeiten ganz im Zeichen der Feuerwehr
Um das Fest für die Feuerwehrleute noch unvergesslicher zu gestalten, sind viele Brautpaare kreativ geworden: Steuerpraktisch und lustig sind typische Hochzeitsrituale wie Zielspritzen mit Kübelspritzen oder das Durchsägen von Baumstämmen, die in diesem besonderen Rahmen zum Einsatz kommen. Oftmals werden Hochzeitsgeschenke personalisiert oder graviert, um das Engagement für die Feuerwehr und die Verbundenheit zur Gemeinschaft zu zelebrieren.
Die Hochzeit von Elena und Martin ist nicht nur ein Zeichen der Liebe, sondern auch der tiefen Verbundenheit mit der Feuerwehr. Solche Feiern zeigen einmal mehr, dass das Feuerwehrwesen mehr als nur ein Beruf ist – es ist eine Familie, die in guten wie in schwierigen Zeiten zusammenhält. Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere Paare in der Feuerwehr solche schönen Momente erleben werden, denn wie sagt man so schön: Ein Leben ohne Feuerwehr ist wie ein Fest ohne Musik!