Grüne Bürgermeisterkandidatin Laura Müller begeistert Olchinger Publikum
Olchinger Bürgermeisterkandidatin Laura Müller diskutiert ihre Ideen zur Hauptstraße und soziale Themen in Olching.

Grüne Bürgermeisterkandidatin Laura Müller begeistert Olchinger Publikum
Laura Müller, die Bürgermeisterkandidatin der Olchinger Grünen, sorgte kürzlich für spannende Einblicke in eine Podiumsdiskussion der Volkshochschule Olching. In einem Gespräch, das von Kathrin Böhmer, der Redaktionsleiterin des Tagblatts, moderiert wurde, ging es um ihre Wurzeln, ihre Visionen für die Stadt und persönliche Themen, die oft im Schatten der politischen Agenda stehen. Müller, 38 Jahre alt, ist nicht nur Lehrerin, sondern auch Mutter von vier Kindern, was ihr Engagement für die Gemeinschaft zusätzlich prägt.
Die Diskussion drehte sich insbesondere um die familienfreundliche Gestaltung der Stadt, wobei Müller die Schaffung günstigerer Konditionen für Kinder bei Bus und Bahn als eines ihrer zentralen Anliegen nennt. „In Olching gibt es vielleicht zu viele Autos, aber nicht zu wenige Parkplätze“, bemerkte sie und fügte hinzu, dass Einzelhändler ihre Parkplätze besser nutzen könnten. Sie leidenschaftliche Unterstützung des Fußballvereins Sechzig München, kommt aus der Nähe von Frankfurt und sieht sich als Teil der Olchinger Gemeinschaft, die durch ihre Familie und Kinder weiterhin wächst.
Die Stadt im Wandel
Ein zentrales Thema war die zukünftige Entwicklung der Hauptstraße. Müller war sich bewusst, dass eine Balance zwischen Aufenthaltsqualität und Parkmöglichkeiten gefragt ist. „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir unsere Straßen lebendiger gestalten können“, sagt sie und öffnete damit das Gespräch über den Nahverkehr und weitere Verbesserungen für die Bürger:innen.
„Ich bringe einen externen Blickwinkel mit“, betont die engagierte Kandidatin und sieht ihre Unerfahrenheit in kommunalen Gremien nicht als Nachteil, sondern als Vorteil. Ihre persönlichen Erfahrungen haben sie gelehrt, wie wichtig der direkte Kontakt zu den Menschen ist. Besonders die sozialen Netzwerke sind für sie von Bedeutung, um Jugendliche besser zu erreichen und ihre Anliegen ernst zu nehmen.
Das Leben hinter der Kulisse
In einem weiteren Gespräch offenbart sie, dass sie ein lukratives Geschäftsmodell als Model und Unternehmerin entwickelt hat. „Ich habe mein eigenes Unternehmen gegründet und bin für die meisten meiner Bilder selbst verantwortlich“, erklärt sie und setzt auf stilvolle Präsentation und Qualität ihrer Arbeiten. Sie hat an einem Angebot, das sie für einen Pornofilm erhielt, abgelehnt, weil ihr der Betrag zu gering war – ein Zeichen für ihre Prinzipien und Standhaftigkeit in ihrer Karriere.
Insgesamt war die Veranstaltung ein Einblick in die verschiedenen Facetten von Laura Müller, sowohl als Politikerin als auch als Persönlichkeit, die sich den Widrigkeiten des Lebens stellt. Die nächste Podiumsdiskussion mit Maximilian Gigl von der CSU findet am kommenden Sonntag um 19 Uhr statt, eine Gelegenheit, die interessierten Bürger sich nicht entgehen lassen sollten.