E-Scooter-Unfall in Saal: 14-Jähriger verletzt sich bei Kollision!
Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde in Kelheim bei einem Unfall verletzt, nachdem er ein Stopp-Schild missachtete.

E-Scooter-Unfall in Saal: 14-Jähriger verletzt sich bei Kollision!
Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer musste am 5. Dezember 2025 in Saal an der Donau nach einem Unfall ins Krankenhaus gebracht werden. Der Teenager war mit seinem elektrischen Roller auf der Kirchstraße unterwegs und bog dann auf die Hauptstraße ab, ohne das dortige Stopp-Schild zu beachten. Dabei missachtete er den Vorrang eines 51-jährigen Autofahrers, der auf der Hauptstraße in Richtung Abensberger Straße fuhr. Es kam, wie es kommen musste: Ein Zusammenstoß zwischen dem E-Scooter und dem Pkw ereignete sich, und der Junge stürzte.
Glücklicherweise zog er sich nur leichte Verletzungen zu, die vor Ort vom Rettungsdienst versorgt wurden. Dieser Vorfall wirft ein Licht auf die immer gefährlicher werdende Situation im Straßenverkehr für E-Scooter-Nutzer.
Statistiken zeigen einen alarmierenden Anstieg von E-Scooter-Unfällen in den letzten Jahren. Laut Tagesschau registrierte die Polizei im Jahr 2024 knapp 12.000 Unfälle mit E-Scootern, was einen Anstieg von über 27% im Vergleich zu 2023 bedeutet. Dramatisch ist auch die Zunahme der Todesfälle: 27 Menschen kamen bei E-Scooter-Unfällen ums Leben, alle waren selbst auf einem Roller unterwegs. Zum Vergleich: 2023 zählten die Statistiken 22 Todesopfer.
Rund 1.500 Menschen erlitten schwere, etwa 11.400 leichte Verletzungen in diesem Zusammenhang.
Gefährlicher Trend in der Verkehrssicherheit
Der gezielte Blick auf die Unfallursachen offenbart, dass gravierende Fehler bei der Nutzung von Fahrbahnen und Gehwegen die häufigste Ursache für Unfälle darstellen. Über 50% der Vorfälle geschahen gemeinschaftlich mit anderen Verkehrsteilnehmern – in den meisten Fällen waren es Zusammenstöße mit Autos. Überraschend sind auch die Zahlen, die besagen, dass Autofahrer in vielen Fällen schuld waren, was zu dem tragischen Tod von sieben E-Scooter-Fahrern führte. Fast die Hälfte der verunglückten Fahrer war jünger als 25 Jahre, während nur rund 3% der betroffenen Fahrer 65 Jahre oder älter waren, wie Bayerischer Rundfunk berichtet.
Die Popularität der E-Scooter, insbesondere bei jungen Menschen, hat zugenommen – in 2023 gab es fast 30% mehr E-Scooter auf den Straßen als im Jahr zuvor. Private E-Scooter stiegen sogar um 37%. Diese steigende Nutzerzahl könnte zur Zunahme von Unfällen beitragen. Es bleibt also abzuwarten, wie die Verkehrssicherheit für E-Scooter-Fahrer in den kommenden Jahren verbessert werden kann, damit solche Vorfälle seltener auftreten.
Die Erkenntnisse über die erschreckenden Unfallzahlen und die demografische Verteilung der verunglückten Fahrer legen nahe: Es ist sowohl für die Fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer unerlässlich, sich der Risiken bewusst zu sein und sicherer unterwegs zu sein.