Mobile Blitzer in Bad Abbach: So gefährlich wird heute geblitzt!
Am 7.11.2025 wird in Bad Abbach, Kreis Kelheim, eine mobile Radarfalle auf der Paringer Straße mit einem Tempolimit von 30 km/h überwachen.

Mobile Blitzer in Bad Abbach: So gefährlich wird heute geblitzt!
Heute, am 7. November 2025, wird die Verkehrssicherheit in Bad Abbach, im Kreis Kelheim, erneut großgeschrieben. An diesem Freitag steht ein mobiler Blitzer auf der Paringer Straße in Dünzling im Kranzgarten. Die Geschwindigkeitskontrollen begannen bereits um 06:09 Uhr, und das Tempolimit beträgt dort lediglich 30 km/h. Leider sind Geschwindigkeitsüberschreitungen nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle, weshalb die Einhaltung dieser Limits von größter Bedeutung ist. Wie News.de berichtet, können mobile Blitzer schnell und flexibel aufgestellt werden, oft in unauffälligen Fahrzeugen oder auf Stativen, um die Aufmerksamkeit der Fahrer nicht zu erregen.
Aber wie funktioniert so ein Blitzer eigentlich? Die Messung erfolgt durch die Reflexion elektromagnetischer oder Lichtsignale. Es gibt mittlerweile diverse Techniken, die für die Geschwindigkeitsmessung eingesetzt werden. Laut Bussgeldkatalog, reicht die Palette von klassischen Verkehrsradaranlagen über Laserblitzer bis hin zu modernen Induktionsschleifen, die die Geschwindigkeit aufgrund von Magnetfeldveränderungen berechnen.
Verwaltung und Regelungen
Die Regeln zur Geschwindigkeitsüberwachung sind länderspezifisch und streng geregelt. In Deutschland dürfen Blitzer beispielsweise nicht zu nah an einer Geschwindigkeitsänderung positioniert werden, in der Regel mit einem Abstand von 150 bis 200 Metern. Zusätzlich ist in vielen Bundesländern vorschrieben, dass Blitzer an bestimmten, gefährlichen Stellen aufgestellt werden dürfen, etwa in der Nähe von Schulen oder Altenheimen. Dies ist eine Anforderung, die umfassend kontrolliert und getestet werden muss, wie der ADAC erläutert.
Die mobilen Blitzer bieten den Vorteil, dass sie nicht nur an festgelegten Punkten eingesetzt werden können, sondern sich flexibel an stark frequentierte Stellen verlagern lassen. Diese Technik sorgt dafür, dass Verkehrsteilnehmer ständig auf der Hut bleiben, was letztlich der Verkehrssicherheit zugutekommt.
Bußgelder und Punkte
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in deutschen Städten winken hohe Bußgelder. Erreicht man beispielsweise innerorts eine Geschwindigkeit von 31 km/h über dem Limit, muss man mit zwei Punkten in Flensburg rechnen und kann sogar für einen Monat seinen Führerschein abgeben. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen von 70 km/h drohen satte 800 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot. Bussgeldkatalog hat die wichtigsten Strafen aufgelistet, die je nach der Schwere der Übertretung variieren.
Es zeigt sich, dass die Sensibilisierung gegenüber Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur die eigenen Nimmbarkeit gefährdet, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer betrifft. Je mehr Aufmerksamkeit dem Tempolimit geschenkt wird, desto weniger gefährdet man sich und andere im Straßenverkehr.