Vermisste Valerie: Kripo sucht verzweifelt – Familie braucht Hilfe!
Die 36-jährige Valerie aus Lauben wird seit dem 5. August 2025 vermisst. Die Kriminalpolizei Memmingen sucht nach Hinweisen.

Vermisste Valerie: Kripo sucht verzweifelt – Familie braucht Hilfe!
In der Region Lauben bleibt die Situation um die vermisste Valerie von Medinger angespannt. Die 36-jährige Mutter von zwei kleinen Kindern ist seit dem 5. August 2025 spurlos verschwunden. Dies berichtet Merkur. Der letzte Kontakt mit ihrem Lebensgefährten fand in den Abendstunden des besagten Tages nach einem Streit statt, bevor Valerie die gemeinsame Wohnung verließ. Die Suche, die sowohl von der Kriminalpolizei Memmingen als auch von zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt wurde, blieb bislang ohne Erfolg. Valeries Auto wurde an ihrem Freizeitgrundstück zwischen Lauben und Erkheim aufgefunden, jedoch fehlt jede Spur von ihr.
Die Angehörigen sind in großer Sorge und müssen mit emotionalen sowie finanziellen Belastungen zurechtkommen. Insbesondere für Valeries zwei Kinder ist die Situation belastend. Diese Herausforderungen haben die Familie dazu bewogen, einen Spendenaufruf auf der Plattform GoFundMe zu starten. Bis zum 21. August waren bereits über 1700 Euro an Spenden gesammelt worden, die für Therapiekosten sowie Unterstützungsangebote für die Kinder und Angehörigen verwendet werden sollen. Laut GoFundMe versucht die Familie, den Alltag für die Kinder so normal wie möglich zu gestalten, während sie auf Nachrichten über Valerie hofft.
Die Suche nach Valerie
Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, und es ist unklar, ob Valerie freiwillig abwesend ist oder möglicherweise einem Unfall oder Gewaltdelikt zum Opfer gefallen sein könnte. Spürhunde, Helikopter und Drohnen wurden bereits eingesetzt, um Hinweise auf ihren Verbleib zu finden, jedoch ohne Erfolg. Die Polizei hat auch Valeries Geldbeutel im Bereich Landsberg sichergestellt, doch auch hier gibt es keine klaren Anhaltspunkte. Die Familie ist in dieser Zeit in ständiger Ungewissheit gefangen.
Das Thema der Vermisstenfälle wirft auch rechtliche Fragen auf. Bevor jemand für tot erklärt werden kann, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, wie auf ANUAS zu lesen ist. Besonders zu beachten ist, dass Personen ab 25 Jahren in der Regel mindestens zehn Jahre als verschollen gelten müssen, bevor eine offizielle Todeserklärung in Betracht gezogen werden kann. Für Valeries Angehörige ist dies eine beunruhigende Perspektive, da sie, solange Valerie vermisst bleibt, auch weiterhin auf ungewisse rechtliche und emotionale Herausforderungen gefasst sein müssen.
Solidarität und Unterstützung
„Jeder Beitrag ist ein Zeichen der Solidarität“, betont Valeries Schwester. Die Familie möchte alle verfügbaren Mittel ausschöpfen, um Valerie zu finden und gleichzeitig ihre Kinder so klein wie möglich zu halten. Auch die Kosten, die durch die freiwilligen Helfer entstehen, fordern ihren Tribut. Beratung, Verpflegung und Unterstützung von Fachkräften sind mittlerweile unerlässlich geworden. Trotz der angespannten Lage bleibt die Hoffnung auf ein positives Ende, auch wenn die Emotionen zwischen Hoffnung und Angst stark schwanken.
In dieser herausfordernden Zeit zeigt sich die Stärke der Gemeinschaft, die sich für eine vermisste Mutter und ihre Familie einsetzt. Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist ein Lichtblick in einer ansonsten sehr dunklen Zeit für die Hinterbliebenen bei der Suche nach Valerie von Medinger.