Betrunkener Fahrer rammt Polizei-Autos in Schwabach – Schock-Nacht!
In Schwabach rammt ein betrunkener Fahrer zwei Polizeifahrzeuge, flüchtet und wird schließlich festgenommen. Gesamtaufwand: 30.000 Euro.

Betrunkener Fahrer rammt Polizei-Autos in Schwabach – Schock-Nacht!
In der Halloween-Nacht des 2. November 2025 sorgte ein betrunkener Autofahrer in Schwabach für Aufregung. Gegen 23 Uhr trat der Vorfall in der Reichswaisenhausstraße an der Kreuzung zur Wittelsbacher Straße ein, als die Polizei versuchte, die Fahrt des Fahrers zu verhindern. Wie der Donaukurier berichtet, parkten die Beamten ihr Dienstfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht schräg vor dem Pkw des 45-Jährigen. Doch dieser rammte das Polizeifahrzeug an der Seite und versuchte, in Richtung der Südlichen Ringstraße zu flüchten.
Die Flucht des Fahrers endete jedoch abrupt, als eine zweite Polizeistreife in der Nähe, vor der Berufsschule, ebenfalls betroffen war und einen Kontakt mit dem flüchtenden Pkw hatte. Schließlich raste das Fahrzeug auf den Gehweg und kam auf einem niedrigen Geländer zum Stillstand. Um den Fahrer zu befreien, der nicht auf Ansprache reagierte, musste die Polizei die Scheibe einschlagen. Bei der Festnahme leistete der Mann Widerstand und stellte sich als stark alkoholisiert heraus – ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.
Sachverhalt und Verletzungen
Nach dem Vorfall wurden zwei der vier eingesetzten Polizeibeamten leicht an der Hand verletzt. Der Fahrer, der ebenfalls leicht verletzt war, musste in ein Krankenhaus nach Nürnberg transportiert werden. Dort wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Der Gesamtschaden durch das Geschehen wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Aber nicht nur in Schwabach war der Alkoholgenuss ein Problem an diesem Wochenende. In Abensberg sorgte ein 19-jähriger Autofahrer kurz vor Mitternacht für ähnlichen Ärger. Wie die mittelbayerische.de berichtet, fiel der junge Mann durch seine „auffällige Fahrweise“ in der Straubinger Straße auf. Bei einer Kontrolle bemerkten die Polizisten sofort den deutlichen Alkoholgeruch und führten einen Atemalkoholtest durch, der positiv ausfiel.
Widerstand gegen die Polizei
Die Situation eskalierte, als der Fahrer während der Fahrt ins Krankenhaus ankündigte, sich gegen die anstehende Blutentnahme wehren zu wollen. Aus diesem Grund wurde eine weitere Streifenbesatzung zur Unterstützung gerufen. Im Krankenhaus beleidigte der 19-Jährige die Polizisten mehrfach und leistete erheblichen Widerstand, sodass die Blutentnahme nur mit unmittelbarem Zwang durchgeführt werden konnte. Nach Abschluss der medizinischen Maßnahmen wurde er schließlich entlassen.
Diese beiden Vorfälle sind nur die Spitze des Eisbergs in der Diskussion um Alkohol am Steuer und die Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit. Während die Polizei weiterhin rigoros gegen solche Vorfälle vorgeht, bleibt es zu hoffen, dass solche rechtlichen Maßnahmen zur allgemeinen Bewusstseinsbildung beitragen.