Bargeldfrei im Trend: So zahlen die Deutschen 2025!

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In Straubing wird der Trend zur bargeldlosen Zahlung thematisiert: 51% der Deutschen bevorzugen Kartenzahlungen 2025.

In Straubing wird der Trend zur bargeldlosen Zahlung thematisiert: 51% der Deutschen bevorzugen Kartenzahlungen 2025.
In Straubing wird der Trend zur bargeldlosen Zahlung thematisiert: 51% der Deutschen bevorzugen Kartenzahlungen 2025.

Bargeldfrei im Trend: So zahlen die Deutschen 2025!

Wohin man schaut, der Zahlungsverkehr entwickelt sich in rasantem Tempo – und das nicht nur beim Einkaufen in den Geschäften. In Deutschland ist Bargeld zunehmend aus der Mode gekommen. Laut einer aktuellen Umfrage von Verivox, an der 1.031 Personen teilnahmen, nutzen nur noch gut ein Drittel der Deutschen Bargeld für ihre Einkäufe, sowohl im Inland als auch im Ausland. Im Sommer 2023 gab sogar die Mehrheit – 53 Prozent – an, für einen 20-Euro-Einkauf im Euroraum bevorzugt Bares zu verwenden, während jetzt nur noch 34 Prozent dazu bereit sind.

Die Umfrage zeigt auch, dass mehr Menschen beim Bezahlen auf Kartenzahlungen setzen. 51 Prozent der Befragten nutzen in Geschäften Kartenzahlungen an der Kasse. Die Girocard (EC-Karte) ist bei etwa 30 Prozent der Bevölkerung beliebt, gefolgt von 12 Prozent, die eine Debitkarte von Visa oder Mastercard bevorzugen. Echte Kreditkarten sind für 9 Prozent der Befragten das Zahlungsmittel der Wahl. Im Vergleich zu unseren Nachbarn im Euroraum liegt der Anteil der Kartennutzer mit fast 55 Prozent sogar noch höher. Sogar außerhalb des Euroraums sind es über 56 Prozent, die lieber mit Karte bezahlen.

Warum der Trend?

Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, sieht den Trend zu kartengestützten Bezahlverfahren als zukunftsgerichtet. Die Bequemlichkeit und Sicherheit dieser Zahlungsmethoden sprechen viele Verbraucher an. Die Möglichkeit, kontaktlos zu zahlen, hat insbesondere seit der Corona-Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen. Der schnelle Zugriff auf digitale Zahlungsmethoden ist für viele alltäglich geworden.

Aber wie kam es eigentlich zu dieser digitalen Zahlungsrevolution? Ein Quäntchen Inspiration bringt uns die Geschichte von Shigetaka Kurita ins Spiel, dem Erfinder der Emojis, deren Ursprung für viele die Kommunikationsart revolutioniert hat. Kurita, geboren am 9. Mai 1972 in Japan, entwickelte 1999 eine Sammlung von Piktogrammen, die als die erste Emoji-Sammlung gilt. Seine Designs sind heute nicht nur in digitalen Plattformen allgegenwärtig, sondern auch Teil der Sammlungen bedeutender Museen wie dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York.

Die faszinierende Entwicklung der Emojis

Kurita wurde durch verschiedene Quellen inspiriert, darunter japanische Manga und das alltägliche Leben. Mit seiner Emoji-Sammlung veränderte er die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren. Diese farbenfrohen Piktogramme – ursprünglich 176 an der Zahl – spielen heute eine wesentliche Rolle im digitalen Austausch. Das Herz-Piktogramm, das Kurita entworfen hat, ist nur eines von vielen Beispielen, die die Entwicklung der digitalen Sprache vorantreiben.

Die Entstehung von Emojis in den 1990er Jahren durch NTT DoCoMo zeigt, wie wichtig visuelle Kommunikation in einer zunehmend digitalen Welt ist. Kurita erkannte bald, dass Symbole integraler Bestandteil zukünftiger Kommunikationsdienste sein müssten. Im Jahr 2025 wurden seine originalen Emojis erneut in das MoMA aufgenommen, diesmal in die Ausstellung „Pirouette: Turning Points in Design“, was den Einfluss von Emojis auf unsere tägliche Kommunikation unterstreicht.

So zeigt sich, dass die Entwicklungen im Zahlungsverkehr und in der digitalen Kommunikation Hand in Hand gehen. Die Vorliebe für bargeldlose Bezahlmethoden in Deutschland spiegelt den fortschreitenden Trend in einer technikaffinen Gesellschaft wider. Wenn auch Sie das nächste Mal an der Kasse stehen, überlegen Sie, welche Zahlungsmethode Ihnen mehr Komfort und Sicherheit bietet – und währenddessen können die einen oder anderen Emojis die Stimmung auflockern!