Schnee-Chaos in Hamburg: Winterdienst überfordert bei Rekordwinter!

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Hamburg kämpft mit starkem Schneefall: Stadtreinigung und Winterdienst im Einsatz. Aktuelle Herausforderungen und Podcast-Insights.

Hamburg kämpft mit starkem Schneefall: Stadtreinigung und Winterdienst im Einsatz. Aktuelle Herausforderungen und Podcast-Insights.
Hamburg kämpft mit starkem Schneefall: Stadtreinigung und Winterdienst im Einsatz. Aktuelle Herausforderungen und Podcast-Insights.

Schnee-Chaos in Hamburg: Winterdienst überfordert bei Rekordwinter!

Am 17. Januar 2026 hat Hamburg mit den Folgen des stärksten Schneefalls seit 15 Jahren zu kämpfen. Heute räumen Mitarbeiter der Stadtreinigung eine Bushaltestelle am Stephansplatz von Eis und Schnee frei. Die Situation hat die Stadt und ihre Bewohner ganz schön überfordert. Denn auch wenn der Winter in Hamburg nicht gerade für Überraschungen sorgt, war der jüngste Schneefall eine echte Herausforderung für alle.

In ihrem aktuellen Podcast „Elbvertiefung“ ziehen die Moderatoren Florian Zinnecker, Tom Kroll und Christoph Twickel Bilanz über die Schneeräumung. Christoph hebt hervor, dass sich Hamburgs Winterdienst im Vergleich zu anderen Städten zwar organisatorisch gut aufgestellt hat, die praktische Umsetzung jedoch oft etwas hapert. So sind die Radwege, die systematisch geräumt werden sollen, dennoch häufig noch unter einer Schneedecke begraben.

Radwege und Winterdienst

Der Winterdienst für Radwege in Hamburg richtet sich nach Hauptverkehrsverbindungen mit hohem Radaufkommen. So werden alle Radwege gleichzeitig bearbeitet, um eine sichere Benutzbarkeit während der Hauptverkehrszeiten zu gewährleisten. Unterschiedliche Streumethoden kommen dabei je nach Art des Radweges zum Einsatz. Auf baulich abgesetzten Radwegen wird ausschließlich feinkörniger Kies verwendet, während Feuchtsalz auf Fahrbahnen eingesetzt wird, wo dies gesetzlich erlaubt ist. Hamburg.de erläutert, dass abstumpfende Streumittel nach Beendigung des Schneefalls eingesetzt werden dürfen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Die Winterdienst-Einsatzzentrale der Stadtreinigung ist von Mitte Oktober bis Mitte April rund um die Uhr besetzt. Dabei arbeiten bis zu 728 Mitarbeiter:innen mit über 360 Fahrzeugen, um rund 4.640 Kilometer Strecke zu sichern. Dazu zählen nicht nur Busbuchten und Bushaltestellen, sondern auch unzählige Fußgängerüberwege. Dies geht mit einer Vielzahl von Einsatzstufen und Streutechniken einher, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sind, um auch bei widrigen Wetterbedingungen das Stadtleben am Laufen zu halten. Die koordinierte Zusammenarbeit mit Polizei, HVV und Wetterdiensten sorgt dafür, dass die Einsätze stets auf den aktuellen Stand der Wetterprognosen reagieren können, wie Stadtreinigung Hamburg berichtet.

Verantwortung und Anliegerpflichten

Die Regelung rund um den Winterdienst sieht vor, dass Anlieger:innen nicht verpflichtet sind, Radwege vor ihren Grundstücken zu räumen, solange sie für die Gehwege verantwortlich sind. Trotzdem obliegt es den Anwohner:innen, Schnee sofort nach Ende eines Schneefalls zu beseitigen. Die Fristen sind klar: Nach 20 Uhr bis 8:30 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr müssen die Gehwege geräumt werden. Das Hamburgische Wegegesetz sieht vor, dass auf Gehwegen keine Tausalze verwendet werden dürfen, sondern nur abstumpfende Stoffe.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Hamburger Winterdienst die Herausforderungen meistern kann und die Stadt wieder zu einem sicheren Ort für ihre Bewohner:innen wird. Der Podcast „Elbvertiefung“ wird sicherlich auch weiterhin ein Ohr auf die aktuellen Entwicklungen haben und die Hörer:innen über die Situation auf dem Laufenden halten.

Für weitere Informationen und aktuelle Wetterwarnungen kann die Winterdienst-Hotline unter 040 2576-1313 kontaktiert werden.