Kritik an maroder Bahn-Infrastruktur: Gewerkschaften fordern Veränderungen!

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Der Neujahrsempfang 2026 in Fulda beleuchtet Herausforderungen der Bahn und die Rolle der Gewerkschaften in der Transformation.

Der Neujahrsempfang 2026 in Fulda beleuchtet Herausforderungen der Bahn und die Rolle der Gewerkschaften in der Transformation.
Der Neujahrsempfang 2026 in Fulda beleuchtet Herausforderungen der Bahn und die Rolle der Gewerkschaften in der Transformation.

Kritik an maroder Bahn-Infrastruktur: Gewerkschaften fordern Veränderungen!

Am 19. Januar 2026 fand der Neujahrsempfang des Ortsverbands Fulda statt, und der Vorsitzende war voller Optimismus, als er auf die bevorstehenden Veranstaltungen und gewerkschaftlichen Herausforderungen im neuen Jahr blickte. Wie evg-online.org berichtet, nahm das zentrale Thema der Rede die marode Infrastruktur bei der Bahn ein. Trotz umfangreicher Investitionen mangelt es an dringend benötigten Mitteln für die Sanierung, was die Herausforderungen für die Deutsche Bahn AG und die DB Cargo weiter erhöht.

Im Hinblick auf die aktuelle Lage bei DB Cargo wurde deutlich, dass eine umfassende Transformation zur nachhaltigen Verbesserung der Rentabilität bereits in vollem Gange ist. Diese Veränderungen umfassen eine kundenorientierte Struktur, die ab dem 1. Januar 2025 in Kraft treten soll, wie ibir.deutschebahn.com ausführlich erklärt. Konsolidierungen und eine Vereinfachung der Produktions- und Verwaltungsabläufe stehen ganz oben auf der Agenda, um die Effizienz zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Rolle der Gewerkschaften

Der Vorsitzende hob in seiner Ansprache die essentielle Rolle der Gewerkschaften hervor, besonders in Zeiten des Umbruchs. Diese vertreten die Interessen der Arbeitnehmer in den Betrieben und sichern so eine starke gewerkschaftliche Vertretung. Er bedankte sich dabei besonders bei den aktiven Mitgliedern der Betriebsgruppen, der Seniorenvertretung, der Jugend- und Frauengruppe, die maßgeblich zum Erfolg der gewerkschaftlichen Aktivitäten beitragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der geplanten Transformation betrifft den Schienengüterverkehr, der in verschiedene Sektoren unterteilt ist, darunter Automotive, Stahl, Flüssigkeiten & Schüttgut sowie Komplettladungen. Diese Sektoren sind nicht nur für den kommerziellen Erfolg verantwortlich, sondern auch für die Qualität der angebotenen Dienstleistungen. Die DB Cargo wird zudem ab Anfang 2025 spezielle Dienstleistungen anbieten, die effizientere Lokomotiv- und Personaleinsätze ermöglichen.

Der Weg zur Verbesserung

Eine Herausforderung, die sich abzeichnet, ist die Notwendigkeit zur Anpassung der Fördermittelvergabe. DB Cargo erhält für den Einzelwagenverkehr im Jahr 2024 bereits 60% der Fördermittel, hat jedoch einen Marktanteil von rund 90%. Um die Qualität für die Kunden zu erhöhen, sollen höhere Transportfrequenzen und eine Standardisierung der Prozesse implementiert werden. Ab Ende 2024 wird im kombinierten Verkehr mit einem neuen Modell für die Triebfahrzeugführer gearbeitet, das sowohl für neue als auch bestehende Mitarbeiter angepasst wird.

Die Transformation umfasst auch eine Reduzierung des Personalbedarfs in Planung und Verwaltung. Mehr als 1.000 Mitarbeiter wurden altersbedingt oder im Rahmen eines Gruppenprogramms entlassen. Zudem wurde ein Projekt zur Unterstützung der Transformation ins Leben gerufen, das ein Kommunikations- und ein Projektmanagementteam beinhaltet. Diese Schritte sollen sicherstellen, dass die DB Cargo auf dem richtigen Weg ist, um in der sich wandelnden Marktlandschaft erfolgreich zu agieren und die Qualität der Dienstleistungen zu erhöhen.

In diesem dynamischen Umfeld ist es von größter Bedeutung, dass die Arbeitnehmer stark vertreten sind und die Gewerkschaften eine unterstützende Rolle spielen. Der Neujahrsempfang war daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine motivierende Erinnerung daran, dass noch viel zu tun ist, um die Herausforderungen der Bahn und der Logistikbranche zu meistern.