Arbeitslosigkeit in Hersfeld-Rotenburg sinkt – Lichtblick für die Region!

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Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sinkt auf 4,3 % und zeigt Bedarf an qualifiziertem Personal in der Region.

Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sinkt auf 4,3 % und zeigt Bedarf an qualifiziertem Personal in der Region.
Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sinkt auf 4,3 % und zeigt Bedarf an qualifiziertem Personal in der Region.

Arbeitslosigkeit in Hersfeld-Rotenburg sinkt – Lichtblick für die Region!

Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zeigt erfreuliche Fortschritte. Im September 2025 ist die Arbeitslosigkeit um 3,1 % auf insgesamt 2.837 Personen gesunken. Dies ergibt eine Arbeitslosenquote von 4,3 %, die im Vergleich zum Vormonat mit 4,5 % eine positive Entwicklung darstellt, jedoch im Jahresvergleich (4,1 %) nicht ganz mithalten kann, wie HNA berichtet.

Die Rückgänge lassen sich unter anderem auf das Ende der Sommerferien in Hessen zurückführen, was erfahrungsgemäß einen positiven Einfluss auf die Jobangebote hat. In der gesamten hessischen Region ist die Zahl der Arbeitslosen um 6.400 Personen gesunken, was einen Rückgang auf 206.940 bedeutet. Dennoch stehen wir im Vergleich zum Vorjahr noch mit 10.600 mehr Arbeitslosen da. Peripher zur Gesamtentwicklung fiel die hessische Arbeitslosenquote ebenfalls um 0,2 Punkte auf 5,8 %.

Eingeschränkte positive Entwicklungen

Wie die Agentur für Arbeit mitteilt, ist knapp die Hälfte der Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Dies zeigt, dass ein erhebliches Missmatch auf dem Arbeitsmarkt herrscht, da viele offene Stellen gut ausgebildete Fachkräfte erfordern. Ein Grund mehr, um den Fokus auf Weiterbildung zu legen. Im Oktober bietet die Agentur mehrere Online-Workshops an, um Arbeitslosen und Erwerbstätigen eine neue Perspektive zu ermöglichen:

  • 7. Oktober: Berufliche Neu- und Umorientierung
  • 21. Oktober: Beruflich glücklich
  • 23. Oktober: Find a Job – Berufliche Orientierung + Bewerbung mit KI
  • 28. Oktober: Frauen im Arbeitsmarkt von morgen
  • 28. Oktober: Berufswelt Gesundheit

Die Anmeldung für die Workshops ist notwendig.

Langfristige Trends und Herausforderungen

Im Rückblick auf 2024 lässt sich festhalten, dass die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg leicht gestiegen ist. Mit einer durchschnittlichen Zahl von 2.690 Arbeitslosen bedeutet dies einen Anstieg von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei die durchschnittliche Arbeitslosenquote sich bei 4,1 % einpendelte – unter der hessischen Quote von 5,5 %. Matthias Dengler, der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, spricht von einer gemischten Bilanz. Besonders auffällig ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Frauen und Menschen ohne deutschen Pass, insbesondere unter den geflüchteten Personen aus der Ukraine.

Die Sorge um die Langzeitarbeitslosigkeit bleibt jedoch bestehen, mit 1.118 Personen, die seit über einem Jahr arbeitslos sind und einem Anstieg um 10,2 %. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit um 5,5 % gestiegen. Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind also vielschichtig, wobei aufgrund der Zuwanderung von ausländischen Fachkräften eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf Höchststand verzeichnet werden konnte: 49.689 Beschäftigte.

Ein weiterer Aspekt ist der steigende Einsatz von Kurzarbeit, von dem 174 Betriebe mit 4.628 Beschäftigten Gebrauch gemacht haben. Infolgedessen hat der Arbeitgeberservice 2.310 Stellen akquiriert, was jedoch 479 Stellen weniger als im Vorjahr bedeutet. Hier ist ein signalisiertes Missmatch zwischen arbeitsuchenden Personen und den verfügbaren Stellen evident, da zwei Drittel der Arbeitslosen keine formale Berufsausbildung vorweisen können.

Insgesamt zeigt sich, dass der Arbeitsmarkt in Hersfeld-Rotenburg trotz positiver Entwicklungen eng mit Herausforderungen verbunden ist. Die Notwendigkeit, die Qualifikationen der Arbeitskräfte zu verbessern und den Zusammenhang zwischen Bildungs- und Arbeitsmarkt zu stärken, bleibt eine zentrale Aufgabe für die Zukunft.