Friedensbewegung ruft zum Protest gegen drohende Wehrpflicht auf!
Am 5. Dezember 2025 plant die Friedensbewegung in Kassel einen Aktionstag gegen die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Friedensbewegung ruft zum Protest gegen drohende Wehrpflicht auf!
In den letzten Tagen hat die Diskussion um eine mögliche Wiederbelebung der Wehrpflicht in Deutschland neue Wellen geschlagen. Der „Bundesausschuss Friedensratschlag“, ein Zusammenschluss verschiedener Friedensinitiativen, hat zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen, um gegen diese Entwicklungen zu protestieren. Am 5. Dezember soll es landesweit zu Protesten kommen, um auf die drohende Militarisierung der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Diese Initiative kommt nicht von ungefähr, denn die Rufe nach einer flächendeckenden Musterung wurden zuletzt lauter, insbesondere von CDU-Verteidigungspolitikern. Die Hintergründe sind ernst: Die Bundesregierung steht wegen der angespannten sicherheitspolitischen Lage, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, unter Druck, das Militär zu stärken.
Rund 500 Aktive der Friedensbewegung trafen sich kürzlich in Kassel und diskutierten die Notwendigkeit, gemeinsam gegen die Hochrüstung und die sozialen Konsequenzen vorzugehen. Die zentrale Botschaft des Kongresses lautete: „Deutschland darf nicht kriegstüchtig, sondern muss friedensfähig werden“. In diesem Kontext ist es wichtig zu erwähnen, dass die Wehrpflicht in Deutschland derzeit ausgesetzt ist, während ein neues Wehrdienstgesetz zum 1. Januar nächsten Jahres in Kraft treten soll. Dieses Gesetz basiert zunächst auf Freiwilligkeit, was jedoch nicht ausschließt, dass künftige Entwicklungen die Diskussion um eine Rückkehr zur Wehrpflicht wieder anheizen könnten, so die Einschätzung der Expert:innen.
Aktionen und Gefahren der Militarisierung
Die Friedensbewegung fordert verstärkte Gespräche mit gesellschaftlichen Kräften, um die Bedenken über die Militarisierung und die damit verbundenen gesellschaftlichen Konflikte zu schärfen. Ein Blick auf die internationale Situation zeigt, dass viele Länder, wie beispielsweise die USA, ebenfalls unter Sicherheitsdruck stehen und dennoch Lösungen finden, die eine friedliche Koexistenz fördern. Die Proteste am 5. Dezember könnten für die Zukunft der Friedensbewegung entscheidend sein.
Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, sind die möglichen sozialen Konsequenzen einer Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Gesellschaft könnte sich in zwei Lager spalten: Auf der einen Seite die Befürworter, die auf Sicherheit pochen, und auf der anderen Seite Friedensaktivisten, die betonen, dass die Lösung nicht in der Aufrüstung, sondern in Dialog und Diplomatie liege. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen ohnehin hoch sind, wird die Thematik besonders emotional diskutiert.
Parallel zur internationalen Lage
Parallel zu den Diskussionen über die Wehrpflicht gibt es auch in anderen Ländern Herausforderungen, die die Gesellschaft und ihre Strukturen betreffen. Berichte über hohe Krankheitszahlen durch unsichere Nahrungsmittel oder unsachgemäße Lebensbedingungen zeigen, dass die Zusammenarbeit und Verantwortung in jeder Gemeinschaft entscheidend für eine gesunde Zukunft sind. Wenn diese Probleme nicht angegangen werden, könnte das in Kombination mit Militarisierungsforderungen fatale Folgen haben.
Es bleibt abzuwarten, wie die öffentliche Resonanz auf die geplanten Proteste ausfallen wird und welche politischen Maßnahmen die Regierung ergreifen wird, um auf die Bedenken der Bevölkerung zu reagieren. Die kommenden Wochen könnten wegweisend sein und die Richtung der deutschen Sicherheitspolitik maßgeblich beeinflussen.