Kampf gegen rechte Gewalt in Offenbach: Buchpräsentation am Kaiserlei!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Entdecken Sie den Kriminalroman „Kaiserlei, Mon Amour“, der rechten Terror in Offenbach thematisiert. Lesung am 12. März!

Entdecken Sie den Kriminalroman „Kaiserlei, Mon Amour“, der rechten Terror in Offenbach thematisiert. Lesung am 12. März!
Entdecken Sie den Kriminalroman „Kaiserlei, Mon Amour“, der rechten Terror in Offenbach thematisiert. Lesung am 12. März!

Kampf gegen rechte Gewalt in Offenbach: Buchpräsentation am Kaiserlei!

Der gesellschaftliche Puls schlägt immer unnäher an den Themen des politischen Extremismus, und ein neues Buch wirft einen besonderen Blick darauf: „Kaiserlei, Mon Amour“ von Klaus-Dieter Stork und Jonas Wollenhaupt. Auf fesselnde Weise erzählt der Roman die Geschichte einer Polizistin und eines Kommunisten, die gemeinsam einen rechten Rachefeldzug in Offenbach verhindern müssen. Mit markanten Protagonisten, wie der Kommissarin Monika B. Schattenberg und Elias Bartok, einem nachdenklichen Marx-Liebhaber und Kampfsportler, nähert sich die Erzählung drängenden Fragen der politischen Gewalt in Deutschland, die immer mehr ins Bewusstsein rücken.

Der Ausgangspunkt des Romans, eine Leiche am Kaiserlei, ist nicht nur literarische Fiktion; er spiegelt eine Realität wider, in der rechtsextreme Gewalttäter Waffen und Sprengstoff horten, um Anschläge zu verüben. Echte Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit, wie die Sprengung eines Munitionsdepots eines Rechtsextremen bei Bad Vilbel, geben der packenden Erzählung eine beklemmende Authentizität. Wie op-online.de berichtet, ist die tragische Verbindung zwischen Fiktion und realem Geschehen unübersehbar.

Der Hintergrund rechter Gewalt

Rechte Gewalt – ein Phänomen, das in der bundesdeutschen Geschichte tief verwurzelt ist und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Laut Wikipedia reicht die Historie rechter Gewalttaten bis in die Weimarer Republik zurück, wo bis zu 400 Fememorde durch rechtsradikale Gruppen verübt wurden. Diese Taten blieben oft ungesühnt und wurden von der Justiz seltener verfolgt als andere Tötungsdelikte. Die jüngsten Statistiken belegen auch, dass gewaltbereite Rechtsextremisten seit den 1990er Jahren an Zahl zugenommen haben – eine besorgniserregende Entwicklung, die sich in der gegenwärtigen Kriminalstatistik zeigt.

Mit einem Anstieg von 47,8 Prozent bei rechtsmotivierten Straftaten und einem Höchststand politisch motivierter Gewalttaten, die mit 4.107 Fällen einen traurigen Rekord markieren, zeichnet das BKA ein düsteres Bild. Besonders bezeichnend ist der Anstieg an fremdenfeindlichen Straftaten, die um 29,1 Prozent auf 19.481 Fälle zugenommen haben.

Ein Spiegel der Realität

„Kaiserlei, Mon Amour“ thematisiert nicht nur allgemeine Gewalt, sondern verknüpft Handlung mit der Realität, in der die Protagonisten agieren. Der Zusammenhang zwischen Kriminalstatistik und der Handlung des Buches eröffnet wichtige Diskurse. In einem Land, wo die Bereitschaft zur Gewalt unter Rechtsextremen stets scheint zu wachsen, müssen sowohl Literaten als auch die Gesellschaft aufwachen und hinschauen. Mit einer Lesung am 12. März im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach will die Buchpremiere Verbindungen schaffen und zur Auseinandersetzung mit diesen dringenden Themen anregen – der Eintritt kostet nur vier Euro.

Ein Regisseur könnte sich mit der Verfilmung von „Kaiserlei, Mon Amour“ einen spannenden Stoff ins Haus holen. Denn die Realität rund um rechte Gewalt, bewaffnete Extremisten und alles, was sich um diese Themen entfaltet, schreit geradezu nach Aufmerksamkeit. Und während das politische Klima sich weiter verändert, ist es entscheidend, dass die Stimmen laut geworden, die gegen diese Strömungen aufbegehren.

Das Buch ist bereits in den lokalen Buchhandlungen erhältlich – eine kleine, aber feine Gelegenheit, sich mit einem gewichtigen Thema auseinanderzusetzen und einen Blick in die Abgründe rechter Gewalt zu werfen.