Stöbich Entrepreneurship Preis: Leidenschaft für Gründung erlernbare Wissenschaft!
Dr. Mirjam Nicole Streeb erhielt den Stöbich Entrepreneurship Promotionspreis 2025 in Braunschweig für ihre bahnbrechende Dissertation.

Stöbich Entrepreneurship Preis: Leidenschaft für Gründung erlernbare Wissenschaft!
In der letzten Woche stand der Senatssaal der Technischen Universität Braunschweig ganz im Zeichen der unternehmerischen Leidenschaft. Am 23. Oktober 2025 wurde dort zum dritten Mal der Stöbich Entrepreneurship Promotionspreis verliehen. Dieser Preis, der seit 2021 in Zusammenarbeit mit der Stöbich GmbH & Co. KG herausragende Dissertationen im Bereich Entrepreneurship würdigt, wurde in diesem Jahr an Dr. Mirjam Nicole Streeb von der Universität Bayreuth verliehen. Sie überzeugte die Jury mit ihrer bemerkenswerten Arbeit zur Rolle von Leidenschaft im Gründungskontext, die zeigt, dass diese essentielle Qualität in unternehmerischen Prozessen erlernbar ist.
Mit einer glänzenden Dotierung von 7.500 Euro möchte der Preis nicht nur herausragende Forschung anerkennen, sondern auch die Verbindung zwischen Theorie und Praxis im Bereich innovatives Unternehmertum stärken. Professor Reza Asghari, Vorsitzender der Jury, hob die hohe wissenschaftliche Qualität von Dr. Streebs Dissertation hervor und betonte ihre Relevanz für die Förderung von unternehmerischem Handeln, insbesondere in universitären Kontexten. Der Preis zielt darauf ab, akademische Erkenntnisse zu verbreiten und in die Praxis zu übertragen, was in der heutigen Zeit, wo Unternehmertum eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen Wachstum spielt, von großer Bedeutung ist.
Unternehmerische Leidenschaft als Schlüssel
Dr. Streebs Forschung unterstreicht, wie Bildungscurricula und Weiterbildungsprogramme entwickelt werden können, um den Unternehmergeist bei Studierenden und Fachkräften zu fördern. Ein Aspekt, der während der Preisverleihung von Alexander Dolipski von der Stöbich Gruppe hervorgehoben wurde, ist die Bedeutung authentischer Leidenschaft für das Employer Branding – ein „gutes Händchen“ für die Anwerbung unternehmerisch denkender Talente.
Bei der Vorstellung ihrer Dissertation auf nationalen und internationalen Konferenzen hat Dr. Streeb zudem gezeigt, dass psychologische Faktoren in Gründungsförderungen integriert werden können, um das Wohlbefinden von Gründer*innen zu unterstützen. Diese Erkenntnisse sind nicht nur theoretisch interessant, sondern haben auch praktische Implikationen in der Unterstützung und Förderung von Startups und Unternehmensgründungen.
Entrepreneurship im globalen Kontext
Nach einem globalen Blick auf das Thema ist klar, dass die Definition von Entrepreneurship weit über die Gründung von Unternehmen hinausgeht. Vielmehr geht es um die Schaffung oder den Abbau von wirtschaftlichem Wert, oft verbunden mit Risiken, die über die traditionellen Geschäftsrisiken hinausgehen (Wikipedia). Die Rolle von Unternehmern als Innovatoren und Quellen neuer Ideen, Waren und Dienstleistungen wird in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft immer bedeutender. Auch gesellschaftliche Veränderungen und nachhaltige Entwicklungen werden durch unternehmerisches Handeln angestoßen, was die Notwendigkeit einer inter- und transdisziplinären Sichtweise auf Unternehmertum verdeutlicht. Die Forschung an Instituten wie dem Institut für Entwicklungspolitik in Bonn beleuchtet diesen Zusammenhang und untersucht, wie Unternehmer*innen durch ihre Entscheidungen und Behauptungen zur gesellschaftlichen Transformation beitragen können.
Insgesamt zeigt die Preisverleihung an Dr. Mirjam Nicole Streeb nicht nur, wie wichtig unternehmerische Leidenschaft für den Erfolg ist, sondern auch, wie Forschung und Praxis eng zusammenarbeiten können, um die zukünftige Generation von Unternehmer*innen zu inspirieren und zu unterstützen. Denn letztlich ist das Streben nach Innovation und wirtschaftlichem Fortschritt nicht nur eine individuelle, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.