Friesland investiert: 50 neue Wohnungen für Wangerooge geplant!
Die Wohnungsbau Friesland plant 50 neue Wohnungen auf Wangerooge, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

Friesland investiert: 50 neue Wohnungen für Wangerooge geplant!
In einem wichtigen Schritt zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums in Friesland hat die Wohnungsbau Friesland kürzlich den Bau von 50 neuen Wohnungen beschlossen, darunter auch Projekte auf Wangerooge. Der Vorstand hat diesen umfassenden Plan während der Gesellschafterversammlung vorgestellt, die von Landrat Sven Ambrosy geleitet wurde. Geschäftsführer Jörg Tantzen präsentierte dabei auch den aktuellen Geschäftsbericht.
Der symbolische Spatenstich für den Neubau von zehn Wohneinheiten in der Siedlerstraße auf Wangerooge fand bereits statt. Diese neuen Wohnräume sind Teil eines größeren Neubauprogramms, das bereits 2016 ins Leben gerufen wurde und seitdem kontinuierlich fortgesetzt wird. Tragend für diese Projekte ist, dass sie alle öffentlich gefördert werden und die Wohnungen zu einem Quadratmeterpreis von 7,30 Euro angeboten werden. Das macht sie besonders attraktiv für Mieter auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.
Wachsende Bestände und ständig neue Projekte
Die Wohnungsbau Friesland kann auf einen stattlichen Bestand von nahezu 1500 Wohnungen blicken, einschließlich vier Verwaltungsgebäuden. Dabei sind in den letzten Jahren 148 neue Mietwohnungen errichtet worden, mit weiteren 30, die sich derzeit im Bau befinden. Aktuell stehen auch Neubauprojekte in Jever (20 Wohnungen), Varel (20 Wohnungen) und Schortens (10 Wohnungen) auf der Agenda. Insbesondere in Schortens wird geprüft, ob ein größeres Volumen an Bauprojekten realisiert werden kann.
Doch nicht nur das Bauen neuer Wohnungen steht auf der Tagesordnung. Auch die Instandhaltung und Modernisierung bestehender Wohnungen hat höchste Priorität. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden hierfür 2,83 Millionen Euro aufgewendet, um den Wohnstandard zu halten und zu verbessern.
Wangerooge als neuer Gesellschafter
Ein interessanter Aspekt dieser Entwicklung ist die Aufnahme Wangerooges als 11. Gesellschafter in die Wohnungsbaugesellschaft, die durch einen Notar formal vollzogen wurde. Die Nachbarn können sich an einem konkurrierenden Projekt erfreuen, das im Jahr 2021 in der Nähe errichtet wurde und als baugleiches Mehrfamilienhaus fungiert. Solche Projekte sind nicht nur wichtig, um die Wohnungsnot zu lindern, sondern sie bringen auch frischen Wind ins Stadtbild und fördern die Stadtentwicklung.
Bereits in der Vergangenheit wurde Wohnungsbau als eine soziale Aufgabe des Staates erkannt, die notwendig ist, um der fortwährenden Wohnungsnot entgegenzuwirken. Dies gilt insbesondere in Zeiten des Bevölkerungswachstums und der Urbanisierung, die den Wohnungsmarkt stark beeinflussen. Die Rolle der Wohnungsbaugesellschaften ist hierbei entscheidend, um bezahlbare Wohnungen zu schaffen und gleichzeitig das soziale Gefüge der Gemeinden zu erhalten.
Die Initiative der Wohnungsbau Friesland zeigt, dass aktives Handeln notwendig ist, um Herausforderungen im Bereich des Wohnungsbaus zu meistern. Durch den Fokus auf öffentlich geförderte Projekte wird nicht nur auf den bestehenden Bedarf reagiert, sondern auch die Grundlage für eine nachhaltige und lebenswerte Umgebung geschaffen. Diese Art der Planung, begleitet von einem attraktiven Mietpreis, macht die Wohnungsbau Friesland zu einem Vorreiter im regionalen Wohnungsbau.
Die Entwicklungen und Pläne in der Wohnungsbau Friesland sind ein Paradebeispiel dafür, wie Wohnungsbau das soziale und wirtschaftliche Leben vor Ort nachhaltig beeinflussen kann. Wer hier auf Wangerooge oder in Friesland wohnt, darf sich auf eine spannende Zeit freuen.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Artikel auf NWZonline und erfahren Sie mehr über die Themen rund um Wohnungsbau.