Betrunkener Nachbar bedroht mit Schusswaffe: Polizei im Großeinsatz!

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In Gifhorn bedrohte ein alkoholisierter Mann Nachbarn mit einer Schusswaffe. Polizei musste eingreifen, Ermittlungen laufen.

In Gifhorn bedrohte ein alkoholisierter Mann Nachbarn mit einer Schusswaffe. Polizei musste eingreifen, Ermittlungen laufen.
In Gifhorn bedrohte ein alkoholisierter Mann Nachbarn mit einer Schusswaffe. Polizei musste eingreifen, Ermittlungen laufen.

Betrunkener Nachbar bedroht mit Schusswaffe: Polizei im Großeinsatz!

Am Abend des vergangenen Samstags, den 17. Januar, kam es in Grußendorf, konkret in der Stüder Straße der Samtgemeinde Sassenburg, zu einem beunruhigenden Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Ein 50-jähriger Mann soll seine Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht haben, was schließlich zu einem umfangreichen Polizeieinsatz führte. Der Notruf wurde gegen 21 Uhr von einem 37-jährigen Nachbarn abgesetzt, der zusammen mit einem 34-jährigen Freund in einen Streit mit dem Beschuldigten geraten war. Die Situation wurde als „konkrete Gefahr“ eingeschätzt, weshalb mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle entsandt wurden, wie WAZ berichtet.

Bei Eintreffen der Beamten fanden diese den 50-Jährigen schlafend vor. Offenbar hatte der Mann zu viel Alkohol konsumiert – ein Test ergab rund zwei Promille. Um das Geschehen zu klären und sicherzustellen, dass keine Gefahr mehr bestand, wurde der betrunkene Mann bis zum folgenden Morgen in Gewahrsam genommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung entdeckte die Polizei eine Schreckschusswaffe. Unklar bleibt, ob diese tatsächlich zur Bedrohung der beiden Männer eingesetzt wurde. Die Ermittlungen wegen Bedrohung laufen noch, informiert WAZ.

Ähnliche Vorfälle in anderen Städten

Interessanterweise ist dieses Ereignis nicht isoliert. Bereiten wir einen Blick auf ein ähnliches Geschehen in München, wo ein 25-Jähriger am gleichen Tag, allerdings schon gegen 15.50 Uhr, die Polizei alarmierte. Er war von seinem 42-jährigen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht worden. Der Beschuldigte hatte sich davor vor der Wohnungstür des 25-Jährigen aufgehalten und ihn verbal angegriffen. Nach der Bedrohung zog sich der 42-Jährige in seine eigene Wohnung zurück, bevor er von der Polizei gesichert werden konnte. Diese Informationen stammen von TAG24.

Die Beamten fanden bei ihrer Durchsuchung der Wohnung des 42-Jährigen mehrere Waffen, darunter ein „doppelläufiges Druckluftknallgerät“. Das Verhalten des Mannes war als wirr zu bezeichnen, weshalb er schließlich in ein Klinikum mit psychiatrischer Betreuung gebracht wurde. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Bedrohung und verschiedenen Verstößen gegen das Waffengesetz, was die parallelen zwischen den beiden Vorfällen unterstreicht.

Die Häufung solcher Vorfälle lässt aufhorchen. Man fragt sich, was diese Menschen zu solch drastischen Handlungen treibt. Sicherheit und Ordnung sind in jedem Viertel von höchster Bedeutung, und es bleibt zu hoffen, dass die laufenden Ermittlungen schnell Klarheit bringen und das Vertrauen der Anwohner wiederherstellen.