Silvester in Gifhorn: Ruhige Nacht dank umsichtiger Bürger!
Die Silvesternacht 2025 in Gifhorn verlief ruhig, mit nur fünf Einsätzen der Feuerwehr und umsichtigem Verhalten der Bürger.

Silvester in Gifhorn: Ruhige Nacht dank umsichtiger Bürger!
Die Silvesternacht 2025/2026 verlief im Landkreis Gifhorn größtenteils ruhig und erfreulich ohne größere Vorkommnisse. Die Feuerwehr zog in ihrer Bilanz ein positives Resümee und lobte das umsichtiges Verhalten der Bürger. regionalheute.de berichtet, dass insgesamt fünf Einsätze zu verzeichnen waren, beginnend ab etwa 20 Uhr. Diese umfassten kleinere Lagen, darunter ein Brand einer Mülltonne in Jembke und einige weitere Kleinbrände, welche oft durch zurückgelassene Feuerwerksreste verursacht wurden.
Besonders positiv hervorzuheben ist das vorbildliche Handeln der Bevölkerung. Viele Bürger zeigten sich aufmerksam und meldeten frühzeitig Kleinbrände, von denen einige auch selbst löschen konnten. Tobias Nadjib, Leiter der Pressestelle, betonte die Wichtigkeit von Respekt und Rücksichtnahme in der Silvesternacht. Die Feuerwehr dankte daher auch ausdrücklich den Bürgern für ihr verantwortungsvolles Verhalten.
Sonderfälle in der Silvesternacht
Trotz der relativen Ruhe mussten die Einsatzkräfte einige Herausforderungen bewältigen. Laut presseportal.de gab es 33 silvesterbezogene Einsätze der Polizei, wobei die meisten sich mit lautem Feuerwerk oder unsachgemäßem Umgang mit pyrotechnischen Erzeugnissen beschäftigten. Ein merkwürdiger Vorfall ereignete sich um 21:31 Uhr, als in Osloß eine Bedrohung mit einer Waffe gemeldet wurde. Eine rasche Fahndung führte zur Kontrolle des flüchtigen Fahrzeugs, wobei keine Waffe, jedoch einige pyrotechnische Artikel gefunden wurden.
Ein weiterer Vorfall konnten die Einsatzkräfte nicht ignorieren: Um 01:45 Uhr wurde eine Trunkenheitsfahrt in Osloß bekannt. Ein 59-jähriger Mann musste, nachdem er sich aggressiv verhielt, mit einfacher körperlicher Gewalt in Gewahrsam genommen werden. In diesem Zusammenhang gab es glücklicherweise keine Verletzten.
Im Vergleich zu anderen Regionen
Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, in denen Silvesternächte oft von einer Vielzahl an Einsätzen geprägt sind, verlief die Nacht im Landkreis Gifhorn deutlich beschaulicher. feuerwehr-ub.de berichtet von Städten wie Berlin, wo die Einsätze zwischen 19:00 und 6:00 Uhr auf über 1.892 anstiegen, darunter 825 Brände. Auch in anderen Städten wie München und Essen war die Situation alles andere als entspannt, mit vielen Brandeinsätzen und sogar tödlichen Zwischenfällen. In Hamburg starb ein 20-jähriger Mann infolge einer Böllerexplosion, was die Diskussion um ein Verbot von Feuerwerkskörpern neu entfacht hat.
Insgesamt zeigt die Bilanz in Gifhorn einen positiven Trend, der auf das verantwortungsvolle Verhalten der Bevölkerung zurückzuführen ist. Die Feuerwehr und die Polizei hoffen, dass dieser Geist des Respekts und der Rücksichtnahme auch in den kommenden Jahren bestehen bleibt. Um sicherzustellen, dass solche positiven Erfahrungen möglich sind, wird weiterhin zu Vorsicht im Umgang mit Feuerwerkskörpern und einer Meldung gefährlicher Situationen aufgerufen.