Hamburgs Stadtreinigung beseitigt 16 Tonnen Silvestermüll – so helfen Sie mit!

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Stadtreinigung Hamburg beseitigt am Neujahrsmorgen 16 Tonnen Silvestermüll in Harburg. Anwohner werden zur Mithilfe aufgerufen.

Stadtreinigung Hamburg beseitigt am Neujahrsmorgen 16 Tonnen Silvestermüll in Harburg. Anwohner werden zur Mithilfe aufgerufen.
Stadtreinigung Hamburg beseitigt am Neujahrsmorgen 16 Tonnen Silvestermüll in Harburg. Anwohner werden zur Mithilfe aufgerufen.

Hamburgs Stadtreinigung beseitigt 16 Tonnen Silvestermüll – so helfen Sie mit!

In der Silvesternacht bleibt die Freude auf das neue Jahr oft nicht ohne Folgen für die Straßen und Plätze der Städte. So hat die Stadtreinigung Hamburg auch heuer wieder an Neujahr die Ärmel hochgekrempelt und rund 16 Tonnen Silvestermüll beseitigt. Dies berichten die Mitarbeiter kurz nach Mitternacht, die um 1 Uhr mit ihrem Einsatz an zentralen Punkten wie den berühmten Landungsbrücken, der Reeperbahn und in den Fußgängerzonen von Harburg und Bergedorf begonnen haben.

Etwa 80 Mitarbeiter waren im Einsatz, ausgestattet mit Besen, Schaufeln und Kehrmaschinen. Ihr Ziel: Die Straßen wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen, nachdem die Feiernden ihre Feuerwerke, Flaschen, Kartonagen und Böllerreste hinterlassen hatten. Interessanterweise war die Menge an Müll in diesem Jahr etwa drei Tonnen weniger als im Vorjahr – ein positiver Trend, der vielleicht auf eine gewachsene Sensibilität der Bürger hinweisen könnte.

Aufruf zur Mithilfe

Die Stadtreinigung bittet die Hamburger:innen, bei der Müllentsorgung mitzuhelfen. Besonders hervorzuheben ist der Aufruf zu einer verantwortungsvollen Entsorgung von Böllerresten und Feuerwerksabfällen. Diese können nicht nur Saugschläuche der Kehrmaschinen verstopfen, sondern stellen auch eine Gefahr für Mensch und Tier dar. Abfälle, wie leere Flaschen und Feuerwerksbatterien, gehören in die entsprechenden Container – Glasmüll in die Altglascontainer und Restmüll in die schwarzen Tonnen. Das Werfen von Müll neben vollen Containern wird nicht gern gesehen, denn das führt nur zu einer unansehnlichen Umgebung.

Die Reinigungskräfte waren an Neujahr nicht nur in den Hauptstraßen tätig, sondern auch in den vielen Grünanlagen wie dem Altonaer Balkon oder der Harburger Außenmühle. Eine umfassende Nachreinigung wird auch in weniger frequentierten Straßen und Parks erfolgen, wobei die Anwohner für die Beseitigung des Mülls auf den Bürgersteigen selbst verantwortlich sind. Alle werden aufgefordert, ihre Partyabfälle ein Stück weit mehr Verantwortung zu tragen und die klimafreundliche Entsorgung zu unterstützen.

Die Situation an Silvester

Diese Maßnahmen waren unumgänglich, wenn man bedenkt, dass der Böller- und Raketenverkauf ab dem 31. Dezember um 18 Uhr verboten ist und für einige Bereiche in Hamburg spezielle Regelungen gelten. Leider drifteten manche feierfreudigen Hamburgs in Richtung „es zu übertreiben“ – in Mecklenburg-Vorpommern gab es ernsthafte Unfälle, während in Hamburg unter anderem Polizisten und Rettungskräfte angegriffen wurden. Solche Vorschriften sind nötig für eine sichere Feier, um Verletzungen und Schäden zu vermeiden.

Wie die Situation in anderen Städten aussieht, zeigen Beispiele aus Mannheim, wo am Neujahrsmorgen Stadtreiniger zum Einsatz kamen, um die Hinterlassenschaften der Silvesterfeiern zu beseitigen. Bis zum Mittag wurden dort etwa vier Tonnen Müll gesammelt. Auch dort appelliert die Stadt an ihre Bürger, sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Ehrenamtliche Gruppen stellen eine große Hilfe dar und sorgen dafür, dass die Stadt nach Feiern schnell wieder blitzsauber aussieht – einer Gratwanderung zwischen Feiern und Verantwortung.

Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen der Stadtreinigung und die aktive Mithilfe der Bürger auch im kommenden Jahr Früchte tragen werden. Es zählt jeder Beitrag, um Hamburg so lebenswert und schön zu halten, wie es ist.