Gedenken für die Opfer - Lüneburgs November voller Erinnerungen!
Lüneburg gedenkt am 9.11.2025 mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen gegen Rechts. Teilnahme und Informationen hier.

Gedenken für die Opfer - Lüneburgs November voller Erinnerungen!
Am heutigen 9. November 2025 wird in Lüneburg ein ganz besonderes Gedenken abgehalten. An diesem Tag wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen vom Lüneburger Netzwerk gegen Rechts ins Leben gerufen, um an die dunkelsten Kapitel der Geschichte zu erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Themen Demokratie, Menschenrechte und die aktive Auseinandersetzung mit dem Rechtsruck in der Gesellschaft.
Die Eröffnungsfeierlichkeiten starten heute um 14 Uhr mit einem Fußballspiel von Dynamo Lüneburg, bei dem ein gedenklicher Teil eingeplant ist. Auch ab 17 Uhr gibt es gleich zwei Möglichkeiten zum Gedenken: Im Glockenhaus des GCJZ wird eine seröse Zeremonie stattfinden, während um 18 Uhr das Mahnmal am GCJZ besucht wird. Zudem sind Interessierte eingeladen, ab 18 Uhr beim Stolpersteinputzen vor der Ratsbücherei mitzumachen. Diese Aktionen sind nicht nur ein Zeichen des Gedenkens, sondern auch ein Ausdruck der Solidarität und des Zusammenhalts in der Lüneburger Gemeinschaft.
Ein Blick auf die Folgetage
Die Gedenkveranstaltungen gehen auch in den folgenden Tagen weiter. Am 10. November erwartet die Lüneburger ein aufschlussreicher Vortrag mit dem Titel „Die letzten von Gestern“, der sich mit den völkischen Siedlern auseinandersetzt. Diese Veranstaltung findet um 19 Uhr in der LENA statt. Zudem wird am selben Tag ein Protest gegen einen AfD-Stand in Lüchow geplant. Solche Aktionen sind Teil eines kontinuierlichen Engagements für eine demokratische Gesellschaft, das in Lüneburg und Umgebung hoch im Kurs steht.
Am 13. November wird der Film „Das deutsche Volk“ im Scala gezeigt – dieser Abend steht ganz im Zeichen der Initiative Gedenken an Hanau. Die darauf folgenden Aktionen wie eine Fahrradtour der VVN/BdA und ein Klimastreik am 14. November sowie der Volkstrauertag am 16. November zeigen das breite Spektrum des Engagements der Lüneburger Bürger für Menschenrechte und Demokratie.
Engagierte Proteste gegen Rechts
Bereits im Februar dieses Jahres haben Hunderttausende in Deutschland gegen den rechten Populismus protestiert, und solche Initiativen bleiben auch in Zukunft entscheidend. Der 22. Februar 2025 wird in Lüneburg besonders bedeutsam, da dort ein Konzert für Demokratie und Menschlichkeit auf dem Marktplatz stattfinden wird, unterstützt von über 75 Organisationen. Das zeigt, wie wichtig es ist, für eine offene und vielfältige Gesellschaft einzutreten, was beispielsweise auch durch die zahlreichen Kundgebungen und Veranstaltungen in Dannenberg, Dahlenburg und Bleckede bekräftigt wird.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Aktionstag der Omas gegen Rechts, der am 8. Februar in Lüneburg stattfindet, sowie auf der Mahnwache „Lichter gegen Hass und Hetze“ in Schneverdingen. All diese Aktionen und Veranstaltungen sind Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft, die sich der Gefahren des Rechtsextremismus bewusst ist und aktiv dagegen antritt.
Fertigung und Daten als Teil der sozialen Verantwortung
In einem anderen, doch nicht minder wichtigen Bereich kommt die sorgfältige Erfassung von Fertigungsdaten in der modernen Industrie zur Sprache. Diese Daten sind nicht nur für die Fertigungssteuerung entscheidend, sondern spielen auch eine Rolle dabei, wie Unternehmen transparent arbeiten und Verantwortung übernehmen können. Durch die Nutzung von Fertigungsdaten sind Unternehmen in der Lage, Verbesserungen voranzutreiben und die Qualität ihrer Prozesse zu optimieren. Symestic hebt hervor, dass moderne Technologien dabei helfen, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und letztlich auch zur gesellschaftlichen Verantwortung beitragen.
Insgesamt zeigt Lüneburg, dass man sich aktiv gegen rechte Strukturen, für Demokratie und Menschrechte einsetzt. Die Vielzahl an Veranstaltungen und der unermüdliche Einsatz von zahlreichen Organisationen spricht für das hohe Engagement in der Stadt und bietet ein positives Zeichen für die Zukunft.