Chaos im Oldenburger Club: Reizgas sorgt für dramatische Evakuierung!
Im Oldenburger Club Cubes wurde Reizgas versprüht, Gäste mussten evakuiert werden. Ermittlungen laufen.

Chaos im Oldenburger Club: Reizgas sorgt für dramatische Evakuierung!
Die nächtlichen Partys im Oldenburger Club Cubes wurden am vergangenen Sonntag durch einen alarmierenden Vorfall überschattet. Zwei bislang unbekannte Personen versprühten inmitten der Veranstaltung „Moodswings“ Reizgas auf der belebten Tanzfläche. Diese Situation sorgte nicht nur für große Aufregung unter den Gästen, die zum Teil ohne ihre Jacken vor die Tür mussten, sondern führte auch zur schnellen Räumung der Diskothek, wie NWZonline berichtet.
Die Ereignisse spielten sich in der Nacht auf Sonntag ab, als die Diskothek „Cubes“ zuvor stolz auf Instagram verkündet hatte, dass der Club „Full House“ sei. Ein wahres „Feuerwerk“ an Stimmung auf der Tanzfläche wurde jäh gestoppt, als das Reizgas versprüht wurde. Obwohl die Situation angespannt war, konnten die meisten Gäste nach kurzer Zeit das Gebäude wieder betreten, auch wenn hitzige Diskussionen und ein spürbarer Aufruhr die Stimmung belasteten. Dies berichtet eine Besucherin, die mit Entsetzen beobachtete, wie viele ohne Jacken in die Kälte mussten.
Polizei nimmt Ermittlungen auf
Glücklicherweise gab es zunächst keine Hinweise auf Verletzte durch den Reizstoff. Der Sicherheitsdienst räumte die Diskothek umgehend, während die Polizei die Ermittlungen aufnahm und den Vorfall untersuchte. Der Club ist kameraüberwacht, und eine der Täterinnen wurde bereits erfasst, während die Aufnahmen der Überwachungskameras nun als Beweismaterial dienen. Die Polizei bittet außerdem Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0441/7904115.
Die Polizeiinspektion Delmenhorst leitet die Ermittlungen in diesem Fall, begleitet von der Staatsanwaltschaft Oldenburg, die sowohl auf Neutralität als auch auf Transparenz Wert legt. Diese Maßnahme kommt nicht von ungefähr: In den letzten Jahren gab es mehrere Vorfälle mit Reizgas in verschiedenen Städten, wie zum Beispiel in Berlin, wo die Zahl solcher Ereignisse kontinuierlich steigt. Im Zeitraum von Januar bis April 2024 waren es allein 589 Vorfälle, wie Zeit berichtet.
Ein alarmierender Trend
Die Zunahme von Reizgas-Vorfällen, sowohl in Clubs als auch auf öffentlichen Veranstaltungen, wirft bedenkliche Fragen auf. Vorfälle wie der, bei dem ein 21-jähriger Mann in Oldenburg vor einer Diskothek Reizgas einsetzte und daraufhin von einem Polizisten erschossen wurde, machen deutlich, dass die Problematik ernst ist. In seiner Flucht verletzte der Angreifer mehrere Menschen und stellte eine Bedrohung für die Beamten dar, was schließlich zu einem tragischen Ende führte, so Mopo.
In der aktuellen Diskussion zur Sicherheitslage in den Clubs und auf öffentlichen Veranstaltungen wird immer deutlicher, dass ein Handlungsbedarf besteht. __Die Polizei ist gefordert__, durch mehr Transparenz und möglicherweise neue Ermittlungsmethoden dazu beizutragen, dass solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können. Kritische Stimmen fordern mittlerweile auch unabhängige Ermittlungsstellen, um Behandlungs- und Ermittlungspannen zu vermeiden.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Oldenburg und anderswo entwickeln wird. Eins ist aber klar: Die Partyszene sollte sicher und unbeschwert sein, ohne die Angst vor solchen bedrohlichen Vorfällen im Hinterkopf haben zu müssen.