Alarmstufe Rot für Frauenzentren in Niedersachsen: Lebenswichtige Hilfe bedroht!

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Die Frauenzentren in Osnabrück und Niedersachsen stehen vor finanziellen Herausforderungen, die geflüchtete Frauen gefährden.

Die Frauenzentren in Osnabrück und Niedersachsen stehen vor finanziellen Herausforderungen, die geflüchtete Frauen gefährden.
Die Frauenzentren in Osnabrück und Niedersachsen stehen vor finanziellen Herausforderungen, die geflüchtete Frauen gefährden.

Alarmstufe Rot für Frauenzentren in Niedersachsen: Lebenswichtige Hilfe bedroht!

In Niedersachsen stehen die Frauenzentren in Erstaufnahmeeinrichtungen vor einer existenziellen Bedrohung. Wie NDR berichtet, fehlen finanzielle Mittel, was zu möglichen Schließungen der bedeutenden Zentren führen könnte. Diese Einrichtungen sind nicht nur Unterstützungsorte, sondern ein sicherer Hafen für geflüchtete Frauen.

In den Erstaufnahmeeinrichtungen von Oldenburg, Bramsche, Osnabrück, Friedland und Braunschweig spielen die Frauenzentren eine entscheidende Rolle. Sie bieten Hilfestellungen bei Themen wie dem Mutterpass, Schwangerschaften und Behördenangelegenheiten. Besonders hervorzuheben sind die Gruppenangebote wie Malen und Tanzen, die in Osnabrück und Bramsche stattfinden und den Frauen Raum zur Entfaltung bieten.

Wichtige Unterstützung in schwierigen Zeiten

Das AMBA-Projekt, ein Netzwerk von neun Organisationen in Niedersachsen, hat sich der Verbesserung der Aufnahmebedingungen für Asylsuchende verschrieben. Dies erklärte der Flüchtlingsrat Niedersachsen. Das Projekt, das seit 2015 aktiv ist, hat bereits fast 18.000 Asylsuchenden Beratung angeboten und zahlreiche Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für sowohl Betroffene als auch Fachkräfte durchgeführt.

Zu den wichtigsten Zielen des AMBA-Projekts zählt die Stärkung geflüchteter Frauen im Asylverfahren und die gezielte Beratung von vulnerablen Wohnsituationen. Jedoch könnte die drohende Schließung der Frauenzentren die Fortschritte in der Integration und Unterstützung gefährden.

Ein besorgniserregender Blick in die Zukunft

Aktuelle Prognosen des niedersächsischen Innenministeriums gehen von etwa 7.200 Schutzsuchenden bis zum Frühjahr 2026 aus. In Anbetracht der bereits bestehenden Herausforderungen durch Übergriffe und das Fehlen von verpflichtenden Gewaltschutzkonzepten wird die Lage immer brisanter. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen und andere Sozialverbände fordern das Land auf, die Finanzierungslücke zu schließen, aber das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung plant, vorerst keine eigenen Mittel bereitzustellen.

Die Situation ist also angespannt und die Fürsprache für die Frauenzentren wird immer wichtiger. Die Einrichtungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil für viele geflüchtete Frauen, die in diesen schwierigen Zeiten Schutz suchen. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik bald die notwendigen Schritte einleitet, um die wertvolle Arbeit dieser Zentren zu sichern.