Spitzenkampf in Lüneburg: HV unterliegt HSG Stade/Fredenbeck II knapp!
Am 18.01.2026 verlor HV Lüneburg gegen HSG Stade/Fredenbeck II in der Oedemer Sporthalle mit 24:26 in einem packenden Oberligaspiel.

Spitzenkampf in Lüneburg: HV unterliegt HSG Stade/Fredenbeck II knapp!
Am 18. Januar 2026 traf der HV Lüneburg in der Oedemer Sporthalle auf die HSG Stade/Fredenbeck II, den aktuellen Tabellenführer der Handball-Oberliga. Bei dieser spannenden Begegnung mussten sich die Damen des HVL mit 24:26 geschlagen geben, obwohl sie zur Halbzeit lediglich mit zwei Toren zurücklagen (11:13) und eine starke Verteidigung zeigten. Trainer Sven Ludwig äußerte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Defensivleistung, hob jedoch die Notwendigkeit hervor, die eigene Torausbeute deutlich zu steigern.
Die beste Schützin des Tages war Amelie Schulze, die beeindruckende 8 Tore erzielte. Sie betonte, dass der Druck, den das Spiel mit sich bringt, gleichzeitig als Motivation dient. Auch Svenja Glas, die für den Angriff wichtig ist, unterstrich die Bedeutung von Selbstvertrauen im Spiel. Nach ihrer Rückkehr von einer schwerwiegenden Verletzung schaffte es Svenja Cloppenburg, zwei Tore innerhalb weniger Minuten zu erzielen, was dem Team zusätzlichen Schwung verlieh.
Doch nicht alles lief rund für die Lüneburgerinnen. Der Trainer monierte, dass technische Fehler und Fehlpässe dem Gegner unnötige Vorteile verschafften. Ludwig fand dennoch, dass die Niederlage gegen einen soliden Spitzenreiter akzeptabel sei und denkt bereits an eine Revanche im Rückspiel.
Neue Herausforderungen in der Saison 2025/2026
Mit Blick auf die laufende Saison und die ersten Begegnungen der Oberligadamen des HVL, die in der Nordstaffel spielen, stehen auch neue Gegner auf dem Programm. Die Saison begann am 14. September 2025, und neben den etablierten Teams dürfen sich die Lüneburgerinnen auch auf Aufsteiger aus der Verbandsliga West und Nord freuen, darunter die SpVgg Brandlecht-Hestrup und GW Mühlen sowie der Elsflether TB.
Ein Höhepunkt für die Frauenmannschaften gerade im Raum Stade ist die Fusion, bei der Teams wie der VFL Fredenbeck und TuS Harsefeld nun gemeinsam als JSG FSH agieren, um die Jugendförderung zu optimieren.
Die Oberliga selbst ist die fünfhöchste Spielklasse im deutschen Handball und hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Sie wird aktuell durch mehrere Landesverbände betrieben und bietet spannende Aufstiegs- und Abstiegsentscheidungen. Wer Meister in der Oberliga wird, hat die Möglichkeit, sich für die nächsten höheren Ligen, wie die 3. Liga, zu qualifizieren. Diese Struktur birgt sowohl für die Mannschaften als auch für die Fans große Emotionen und Herausforderungen, besonders wenn man die Anzahl der unterschiedlichen Konkurrenzmannschaften bedenkt.
Das nächste Kapitel im Handball
Die Lüneburger sehen sich in dieser Saison also sowohl bei den ersten Damen als auch bei den zweiten Damen und Herren mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert. Nervenkitzel ist gewiss, denn in der neuen Regionsoberliga Nord kämpfen die zweiten Damen gegen Teams wie Bardowick und HSG Stade/Fredenbeck IV. Es bleibt abzuwarten, wie gut sich der HV Lüneburg auf die vielfältigen Gegner einstellt und wie die nächsten Spiele gestaltet werden. Doch eines ist klar: ein gutes Händchen wird gefragt sein – sowohl im Spielverlauf als auch in der langfristigen Entwicklung des Vereins.