Stade Toulousain klagt über Verletzungspech: Saisonstart in Gefahr!
Stade Toulousain verzeichnet Verletzungen von Teddy Thomas und Nelson Épée vor dem Saisonstart am 7. September 2025.

Stade Toulousain klagt über Verletzungspech: Saisonstart in Gefahr!
Die neue Rugby-Saison hat für Stade Toulousain in dieser Woche einen bitteren Start hingelegt. Nach zwei absolvierten Vorbereitungsspielen müssen die Verantwortlichen nun mit schmerzhaften Verletzungsausfällen rechnen, die sich nicht nur auf das Team, sondern auch auf die gesamte Saison auswirken könnten.
Ein besonders schwerer Schlag ist die Verletzung von Setareki Bituniyata, einem der vielversprechendsten Spieler des Teams. Bei einem Spiel gegen Lyon verletzte sich der fidjianische Flügelstürmer, und die Untersuchung brachte das schockierende Ergebnis einer Ruptur der Kreuzbänder. Bituniyata fällt voraussichtlich für acht bis zehn Monate aus und wird die gesamte Saison verpassen. Dies wirft Fragen über seine Zukunft bei Stade Toulousain auf, da sein Vertrag zum Ende der Spielzeit ausläuft. Vor seiner Verletzung zeigte er starke Leistungen und hatte sich als wertvoller Spieler im Kader etabliert, was den Verlust noch gravierender macht.
Vorbereitungsspiele unter einem schlechten Stern
Zusätzlich verletzten sich während der Vorbereitung auch Teddy Thomas und Nelson Épée. Teddy Thomas, der in der bisherigen Saison von La Rochelle kam, zog sich gegen RC Vannes eine Verletzung zu, die ihn voraussichtlich mehrere Wochen aus dem Spielbetrieb werfen wird, inklusive des Saisonstarts gegen Clermont am 7. September. Nelson Épée hingegen verletzte sich im Spiel gegen Bayonne und musste in der 58. Minute das Feld verlassen. Er hat sich am linken Bein verletzt und wird weiteren medizinischen Untersuchungen unterzogen.
Die Personalprobleme beeinflussen die Rotationsmöglichkeiten innerhalb des Teams. Trotz der Qualität des Kaders ist die Abwesenheit von Schlüsselfiguren wie Bituniyata und Thomas eine Herausforderung für die Trainer und das ganze Team. Nelson Épée, der Olympiasieger im 7er-Rugby, könnte aufgrund der internationalen Abwesenheiten während des Six Nations-Turniers nun mehr Spielzeit erhalten.
Über die Bedeutung der Verletzungsprävention
Die Vorfälle werfen auch einen Blick auf die Wichtigkeit der Verletzungsprävention im Rugby-Sport. Verletzungen sind zwar Teil des Spiels, doch ernsthafte Verletzungen sind selten, sofern richtige Maßnahmen ergriffen werden. World Rugby bietet Richtlinien zur effektiven Verletzungsbehandlung, die auch die Wichtigkeit von Erste-Hilfe-Maßnahmen hervorheben. Man sollte stets darauf achten, dass bei Spielen und Trainingseinheiten ausgebildete Erste-Helfer anwesend sind.
Ein Verletzungsfall erfordert schnelles Handeln – die Grundsätze dabei sind es, die Situation zu kontrollieren, unnötige Bewegungen zu vermeiden und stets Kontakt mit dem verletzten Spieler zu halten. Für Bänderverletzungen empfiehlt sich die PRICED-Methode, die Schutz, Ruhe, Eis, Kompression und hochlagern beinhaltet. Auch Gehirnerschütterungen dürfen nicht leichtgenommen werden; Anzeichen wie Gedächtnisverlust und Konzentrationsstörungen sind ernst zu nehmen und müssen zu einem sofortigen Auswechseln des Spielers führen.
Insgesamt steht Stade Toulousain vor einer schwierigen Saison, und die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die fitnessbedingten Herausforderungen zu meistern. Die Mannschaft, ihrer Trainer und die gesamte Rugby-Community hoffen auf eine baldige Genesung der verletzten Spieler und freuen sich darauf, die Saison mit voller Stärke anzugehen.
Für weiterführende Informationen über die sportlichen Ereignisse und Verletzungsprävention im Rugby, empfehlen wir folgende Quellen: France Bleu, Le Rugby Nistere und World Rugby.