Die Besten der Debatte: Thelma und León überzeugen beim E-Scooter-Tema!

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Am 17.01.2026 fand am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium das Finale von „Jugend debattiert“ statt, wo E-Scooter-Führerscheinpflicht diskutiert wurde.

Am 17.01.2026 fand am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium das Finale von „Jugend debattiert“ statt, wo E-Scooter-Führerscheinpflicht diskutiert wurde.
Am 17.01.2026 fand am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium das Finale von „Jugend debattiert“ statt, wo E-Scooter-Führerscheinpflicht diskutiert wurde.

Die Besten der Debatte: Thelma und León überzeugen beim E-Scooter-Tema!

Was gibt es Neues am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium in Achim? Die Schüler hatten am 17. Januar 2026 die Gelegenheit, ihr rhetorisches Können im Wettbewerb „Jugend debattiert“ unter Beweis zu stellen. Die spannende Debatte drehte sich um die Frage: „Soll es für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht geben?“ Und die Pro-Seite, vertreten durch Thelma Lemke und León Ernst, konnte am Ende das Publikum überzeugen und sich für den Kreisentscheid in Ottersberg qualifizieren.

Die Debatte um die E-Scooter-Führerscheinpflicht ist nicht nur ein Thema für die Schüler – auch Experten sehen Handlungsbedarf. Laut einer aktuellen Studie von Unfallforscher Siegfried Brockmann starben im Jahr 2024 bereits 27 Menschen bei E-Scooter-Unfällen. Brockmann fordert eine Führerscheinpflicht, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, insbesondere, da die Nutzung der E-Scooter ab 14 Jahren ohne Nachweis von Kenntnissen der Straßenverkehrsordnung erlaubt ist. Ein Vorschlag wäre eine Mofa-Prüfbescheinigung, die die Altersgrenze auf 15 Jahre anheben könnte, wie tagesschau.de berichtet.

Der Ablauf der Debatte

Der Wettbewerb an der Schule bestand aus Eingangsstatements, einem regen Schlagabtausch und schließlich Schlussstatements der Teilnehmer. Luisa Claußen und Jarno Lange traten für die Contra-Seite ein und lieferten sich ein spannendes Duell mit Lemke und Ernst, die sich intensiv auf die Diskussion vorbereitet hatten. Vor dem Schulentscheid erhielten sie zwei Themen und durften sich in regulären Deutschstunden darauf vorbereiten. Die Jury bewertete die Schüler dann anhand von vier Kriterien: Sachkenntnis, Ausdruck, Gesprächsführung und Überzeugungskraft.

Die E-Scooter-Debatte hat durch die hohen Unfallzahlen zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen. Fakt ist, dass laut dem Statistischen Bundesamt im letzten Jahr knapp 12.000 Unfälle mit E-Scootern registriert wurden, was einem Anstieg von 27 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Unfällen ohne weitere Beteiligungen – fast die Hälfte der schweren Verletzungen und tödlichen Unfälle ereigneten sich diesen Umständen. Unfallforscher sehen zudem in der Vergrößerung der Radgröße auf mindestens zehn Zoll einen wichtigen Schritt zur Unfallverringerung.

Ausblick auf die nächsten Schritte

Nach dem Kreisentscheid in Ottersberg stehen für die erfolgreichen Debattanten die regionalen und Landeswettbewerbe an, die schließlich im Landtag in Hannover ihren Höhepunkt finden. Um die Teilnehmer optimal darauf vorzubereiten, findet ein zusätzliches Seminar zum Landesentscheid statt. Die Herausforderungen, die die Teilnehmer meistern müssen, sind also genauso vielfältig wie die Meinungen zur Regelung der E-Scooter-Führerscheinpflicht.

Wie wird sich das Thema in der öffentlichen Diskussion weiterentwickeln? Klar ist, dass sowohl junge Debattanten als auch Unfallforscher dazu beitragen, Bewusstsein für die Sicherheitslage im Straßenverkehr zu schaffen und die Notwendigkeit von Veränderungen zu untermauern.