Engagiert gegen Einsamkeit: Heiko Lonkwitz stärkt die Gemeinde Neuende!

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Heiko Lonkwitz engagiert sich ehrenamtlich in Wilhelmshaven, um Einsamkeit im Alter zu bekämpfen und die Kirche attraktiv zu halten.

Heiko Lonkwitz engagiert sich ehrenamtlich in Wilhelmshaven, um Einsamkeit im Alter zu bekämpfen und die Kirche attraktiv zu halten.
Heiko Lonkwitz engagiert sich ehrenamtlich in Wilhelmshaven, um Einsamkeit im Alter zu bekämpfen und die Kirche attraktiv zu halten.

Engagiert gegen Einsamkeit: Heiko Lonkwitz stärkt die Gemeinde Neuende!

Heiko Lonkwitz, 67 Jahre alt, hat ein starkes Engagement für seine Kirchengemeinde in Neuende. Dies berichtet NWZonline. Obwohl er einst Pastor werden wollte, zog er es vor, einst als Wirtschaftsingenieur zu arbeiten und schlägt nun einen neuen Weg ein, indem er ehrenamtlich aktiv ist. In seiner Kindheit wurde er in Bant getauft, in Heppens konfirmiert und in Neuende getraut. Aktuell kandidiert er für den Gemeindekirchenrat und stellt sich die große Frage: *Wie bleibt die Kirche für die Menschen von Interesse?*

Sein Gedanke, dass die Kirche als sozialer Anker fungieren sollte, wird von einer wachsenden Einsamkeit in der Gesellschaft begleitet, besonders unter älteren Menschen. Wie Sonntagsblatt berichtet, hat der demografische Wandel dazu geführt, dass der Anteil der über 65-Jährigen von 15% im Jahr 1991 auf 19% im Jahr 2024 gestiegen ist. Diese Altersgruppe sieht sich oft mit sozialen Isolationen konfrontiert, was ein sensibles Thema ist, das ein echtes Handeln erfordert.

Einsame Zeiten und das Ehrenamt

Lonkwitz hat sich vorgenommen, dem wachsenden Problem der Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. Er ist nicht nur im Seniorenclub der Gemeinde unterwegs, sondern hat auch ein neues Format unter dem Namen „Heikos Musik-Bingo“ ins Leben gerufen. Dabei werden Hits aus den Jahren 60 bis 80 gespielt und von Pastor Stefan Stalling begleitet. Wenn das nicht nach einer fröhlichen Abwechslung klingt!

Er sieht, wie viele ältere Menschen, die nicht in Heimen leben oder wenig in Kirchengemeinden eingebunden sind, oft in Vergessenheit geraten. Dies führt dazu, dass ihre Bedürfnisse im Alltag vernachlässigt werden. Der Einsamkeitsbarometer 2024 zeigt, dass die Einsamkeit bei älteren Menschen, insbesondere seit der Corona-Pandemie, konstant hoch bleibt. Hier möchte Lonkwitz durch Gemeindeaktionen unterstützend eingreifen und eine wichtige Lebensnormalität für die Betroffenen beibehalten.

Wandel in der Gemeinde

Den zentralen Fokus sieht Lonkwitz auf der Bewahrung bewährter Traditionen, während er gleichzeitig Platz für Veränderungen schafft. Als Fachmann bringt er sein Know-how in Gremien ein, unter anderem beim Neubau der Kindertagesstätte Neuende, was nicht nur die Gemeinde, sondern auch die Familien vor Ort stärken soll. Genau das ist es, was die Kirche auch in Zeiten der Entfremdung braucht: Menschen mit einem guten Händchen für die Gemeinschaft.

Seine Reise zum Glauben begann in seiner Jugend, als er über kirchliche Jugendgruppen in Heppens zu seiner Überzeugung fand. Das Ruhestandleben, auf das viele sich freuen, sorgt nicht nur für Freiheit, sondern auch für Ängste vor sozialer Isolation. In diesem Kontext spielen Kirchen und diakonische Einrichtungen eine zentrale Rolle, wie im Forschungsbericht dargelegt. Sie helfen durch Seelsorge und Besuchsdienste und bieten oft Räume für Angehörige, um den Austausch zu fördern.

Für Lonkwitz ist klar: Die Kirche hat die Aufgabe, das Leben der Menschen zu bereichern. Seine eigene Familie, die ebenfalls aktiv ist, stärkt dabei das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement, das dringend benötigt wird. Es ist diese Art von Engagement, die der gesamten Gesellschaft zugutekommt und einen echten Unterschied macht.