Verkehrschaos in Lienen: Radweg-Sperrung bis Dezember angekündigt!

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Verkehrsbehinderungen in Wolfenbüttel durch Bauprojekte der NLStBV: Radweg- und Kreuzungserneuerung bis Dezember 2025.

Verkehrsbehinderungen in Wolfenbüttel durch Bauprojekte der NLStBV: Radweg- und Kreuzungserneuerung bis Dezember 2025.
Verkehrsbehinderungen in Wolfenbüttel durch Bauprojekte der NLStBV: Radweg- und Kreuzungserneuerung bis Dezember 2025.

Verkehrschaos in Lienen: Radweg-Sperrung bis Dezember angekündigt!

Verkehrsbehinderungen drücken sich in den Straßen von Lienen, Wolfenbüttel und Nordhorn aus. Grund dafür sind gleich drei Bauprojekte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), die derzeit im Gange sind. Die Baumaßnahmen umfassen sowohl die Erneuerung von Radwegen als auch von Kreuzungen sowie die Pflege von Gehölzen. Die NLStBV bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Geduld während dieser Phase [regionalupdate.de].

Besonders betroffen von den Einschränkungen ist der Radweg zwischen Lienen in Nordrhein-Westfalen und Bad Iburg in Niedersachsen, der bis Dezember gesperrt bleibt. Die Arbeiten zur Radwegerneuerung auf der L 98 und L 591 verzögern sich aufgrund anhaltender Regenfälle, weshalb eine vollständige Fertigstellung und die Aufhebung der Vollsperrung erst für Anfang Dezember geplant sind. Das gesamte Projekt erstreckt sich über 3,3 Kilometer und wird von der Gemeinde Lienen sowie der NLStBV-Geschäftsbereich Osnabrück getragen [strassenbau.niedersachsen.de].

Bauvorhaben und Umleitungen

Die Bauarbeiten für die Radweg-Sanierung an der Iburger und Lienener Straße begannen am 25. August und zeigten sich nun, wie wichtig eine gezielte Planung und Ausführung in diesem Bereich ist. Um sicherzustellen, dass die Arbeiten unter Einhaltung aller Arbeitsschutzbestimmungen durchgeführt werden können, ist eine vollständige Sperrung der Straße bis Mitte November nötig. Damit bleibt den Radfahrern nichts anderes übrig, als auf Umleitungsstrecken auszuweichen. Diese führen ab Bad Iburg über die Münsterstraße/Iburger Straße (B 51) und ab Glandorf über die Kattenvenner Straße/Glandorfer Damm (B 475) nach Lienen. Anwohner sind durch Handzettel informiert und treffen gerne auch auf Aushänge an den betroffenen Bushaltestellen [strassenbau.niedersachsen.de].

Ebenfalls erfreulich ist die Initiative zur Radverkehrsförderung, die auch in kleineren Kommunen einen wichtigen Platz einnimmt. Oft stößt die Ausarbeitung von Radverkehrskonzepten auf Schwierigkeiten. Um die Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, stellt das Land Niedersachsen nicht nur eine Handreichung zur Verfügung, sondern bietet auch einen Maßnahmenkatalog an, der verschiedene Aspekte der Radverkehrsführung beschreibt. Auf der Webseite der NLStBV finden Interessierte wichtige Informationen zu den bestehenden Fördermöglichkeiten für diese Projekte [agfk-niedersachsen.de].

Fördermittel und Zertifizierungen

Neben der infrastrukturellen Gesamterschau wird auch auf die Bedeutung von Fördermitteln für die Radverkehrsförderung hingewiesen. Viele Kommunen tun sich schwer damit, effektive Konzepte zu erstellen. Der bereitgestellte Maßnahmenkatalog der AGFK gliedert sich in praxisnahe Bereiche wie Radverkehrsführung und Öffentlichkeitsarbeit und kann als wertvolle Unterstützung für die Gemeindeplanung gesehen werden. Zertifizierungen als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ und diesbezügliche Rezertifizierungen sind außerdem ein Ansporn für die Städte und Landkreise, den Radverkehr weiter auszubauen.

Insgesamt zeigt sich, dass mit den gegenwärtigen Bauprojekten in der Region Lienen, Wolfenbüttel und Nordhorn viel in Bewegung ist. Die Vorfreude auf eine verbesserte Radwegeinfrastruktur ist groß, auch wenn das Warten auf eine reibungslose Verkehrsanbindung Geduld erfordert.