Der 5. Juli 2025 steht ganz im Zeichen des weltberühmten CHIO in Aachen, wo die besten Reiter:innen der Welt um Medaillen und Titel kämpfen. In der Dressur startete die Ikone Isabell Werth enttäuschend in das traditionsreiche Turnier, indem sie im Vier-Sterne-Grand-Prix den sechsten Platz erzielte. Mit einer Punktzahl von 71,826 Prozent musste sie sich hinter der Norwegerin Isabel Freese zurückziehen, die mit ihrem Pferd Total Hope den Sieg einfuhr und 74,261 Prozent erreichte. Sönke Rothenberger, der ebenfalls ein Hoffnungsträger für Deutschland war, fiel kurzfristig aus der Nationenpreis-Mannschaft, was die Bundestrainerin Monica Theodorescu dazu bringt, den Fokus künftig verstärkt auf die Vier-Sterne-Prüfungen zu legen. Werth reitet zusammen mit Katharina Hemmer und Frederic Wandres im Dressur-Nationenpreis, der am Donnerstag beginnt.

Für ganze zwölf deutsche Paare war der erste Umlauf im Grand Prix ein voller Erfolg, denn sie erzielten Nullrunden. Unter den besten deutschen Startern war Semmieke Rothenberger, die mit Farrington den vierten Platz errang und damit die beste Deutsche war. Matthias Alexander Rath und sein Pferd Destacado erzielten 70,696 Prozent und landeten auf dem elften Rang. Gegenüber Werth erlebte die junge Jessica von Bredow-Werndl eine durchwachsene Vorstellung. Mit ihrer noch unerfahrenen Stute Diallo kam sie nur auf Rang 21. Der Grand Prix Special, das nächste Highlight für die Dressurreiter, findet am Freitag um 17:45 Uhr statt.

Springen: Ein spannendes Duell

<pAuch im Springen gab es am CHIO-Aktionsabend einige Aufreger. Kent Farrington aus den USA hat es einmal mehr geschafft: Er gewann den begehrten „Preis von Europa“ mit seiner Stute Myla. Richard Vogel war der beste Deutsche in dieser Prüfung, belegte aber nur den vierten Platz mit Cloudio. Der Wettkampf musste aufgrund eines heftigen Unwetters mit Regen, Blitz und Donner über eine Stunde unterbrochen werden. Nach zahlreichen Protesten von Nationaltrainern wurde das Springen jedoch fortgesetzt. Laura Kraut aus den USA konnte ihren Sieg vor der Unterbrechung mit ihrem Pferd Emeraldo verteidigen, während Daniel Bluman aus Kolumbien mit Corbie den zweiten Platz sicherte. Richard Vogel gestand, dass er in seinem Ritt nicht „das allerletzte Risiko“ gegangen ist, aber dennoch ein Zeitspringen am Nachmittag gewinnen konnte.

Für die deutschen Springreiter wartet der nächste Höhepunkt mit dem Nationspokal am Donnerstagabend. Bundestrainer Otto Becker hat ein starkes Quartett nominiert. Die Liste umfasst Christian Kukuk, Hans-Dieter Dreher, Sophie Hinners und Jana Wargers. Und während das Dressurteam aufgrund von Sönkes Ausfall geschwächt ist, haben die Springreiter mächtig was auf dem Kasten und sind bereit, die deutsche Fahne hochzuhalten.

Ticketinfos und Zweitmarkt

<pFür alle, die das Geschehen vor Ort erleben wollen, gibt es eine offizielle Ticketbörse für den CHIO Aachen. Über diese Plattform können Karteninhaber Tageskarten zum Verkauf anbieten, während Dauer- und Wochenendkarten ausgeschlossen sind. Der Vorteil des Zweitmarkts liegt in stabilen und fairen Preisen, was bedeutet, dass hier sichere Geschäfte möglich sind. Die Zugangsmöglichkeiten und detaillierte Informationen zum Ticketverkauf sind auf der CHIO Aachen Website abrufbar.

<pSo bleibt der dreifache Höhepunkt an diesem Mittwoch unvergessen und die Vorfreude auf die Entscheidungen bleibt hoch. Ob Isabell Werth ihre Form zurück findet oder Richard Vogel erneut auf das Podest springt – wir dürfen gespannt sein!