Bonn glänzt: Zehn Spitzenforscher auf der Liste der Besten 2025!
Die Universität Bonn feiert zehn Forschende in der Liste der hochzitierten Wissenschaftler 2025 und hebt ihren globalen Einfluss hervor.

Bonn glänzt: Zehn Spitzenforscher auf der Liste der Besten 2025!
Die Wissenschaftslandschaft erstrahlt in neuem Licht, besonders in Deutschland. Am 12. November 2025 wurde die aktuelle Liste der Highly Cited Researchers veröffentlicht, und die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt 6.868 Forschende aus 61 Ländern haben es auf diese angesehene Liste geschafft. Darunter sind 363 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, die in unterschiedlichen Fachbereichen forschen und innovativ tätig sind.
Die Universität Bonn kann sich dabei mit stolzen zehn Vertreterinnen und Vertretern schmücken. Diese herausragenden Forscher sind:
- Thomas Bieber, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Cross-Field
- Jan Börner, Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik, Cross-Field
- Frank Ewert, Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz, Cross-Field
- Stefan Grimme, Mulliken Center for Theoretical Chemistry, Chemie
- Frank G. Holz, Augenklinik, Clinical Medicine
- Matin Qaim, Zentrum für Entwicklungsforschung, Economics and Business
- Jonathan L. Schmid-Burgk, Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie, Cross-Field
Besonders hervorzuheben ist Jonathan L. Schmid-Burgk, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge genannt wird. Das zeigt, dass seine Arbeit hohe Anerkennung findet und Einfluss hat. Auch die renommierten Persönlichkeiten Peter Scholze von der Max-Planck-Gesellschaft sowie Joachim Schultze und Axel Kallies, die zwar primär mit anderen Institutionen verbunden sind, aber dennoch akademische Beziehungen zur Universität Bonn pflegen, sind Teil dieser illustren Runde.
Anerkennung durch Zitationen
Die Methodik zur Erstellung dieser Liste ist ebenso spannend wie die Ergebnisse selbst. Der Einfluss einer Forschungspersönlichkeit wird durch die Häufigkeit der Zitationen ihrer Publikationen in den letzten elf Jahren gemessen. Um in diese Liste aufgenommen zu werden, müssen die Forschenden zu den ersten 1 Prozent in ihrem Fachgebiet zählen, was auf einen hohen Standard in der Forschung hinweist. Klarer kann man es nicht sagen: Solche Beiträge sind nicht nur hoch angesehen, sondern auch von maßgeblicher Bedeutung für den wissenschaftlichen Diskurs.
Alle aufgeführten Publikationen wurden übrigens in der Web of Science-Datenbank erfasst, einer der wichtigsten Plattformen für wissenschaftliche Arbeiten. So wird sichergestellt, dass nur die relevantesten und einflussreichsten Ergebnisse in die Bewertung einfließen.
Ein Blick auf die Forschungsgebiete
Insgesamt wurden die Publikationen in 21 Fachgebiete eingeteilt. Besonders spannend daran ist, dass „highly“ – was unter anderem so viel wie „überdurchschnittlich“ oder „auf hohem Niveau“ bedeutet – bei diesen Forschenden nicht nur ein leeres Wort ist, sondern sich in ihren Arbeiten manifestiert. Ihre Forschungen reichen von Dermatologie über Chemie bis hin zu Ökonomie und Business. Das zeigt die Vielfalt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die in der heutigen Wissenschaft erforderlich ist.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Liste der Highly Cited Researchers ein tolles Abbild der Wissenschaft in Deutschland und speziell an der Universität Bonn ist. Die gelisteten Forschenden zeigen eindrucksvoll, dass hier nicht nur geforscht, sondern auch durch ihre Arbeit das Wissen und das Verständnis in ihren jeweiligen Bereichen vorangebracht wird.