Kostenloses Seminar zu Wärmepumpen: Jetzt anmelden und sparen!

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Verbraucherzentrale NRW und Klimakreis Borken informieren über Wärmepumpen in einem kostenlosen Online-Seminar am 3. November.

Verbraucherzentrale NRW und Klimakreis Borken informieren über Wärmepumpen in einem kostenlosen Online-Seminar am 3. November.
Verbraucherzentrale NRW und Klimakreis Borken informieren über Wärmepumpen in einem kostenlosen Online-Seminar am 3. November.

Kostenloses Seminar zu Wärmepumpen: Jetzt anmelden und sparen!

In einer Zeit, in der das Thema Klimaschutz und Energieeinsparung an oberster Stelle steht, bieten die Verbraucherzentrale NRW und der Klimakreis Borken eine wertvolle Informationsplattform. Am 3. November findet ein kostenloses Online-Seminar statt, das sich mit dem Thema „Neue Heizung – Wärmepumpe und ihre Alternativen“ beschäftigt. Referenten sind der erfahrene Energieberater Volker Butzbach sowie die Energieberaterin Sabine Breil. Sie werden die technischen Grundlagen von Wärmepumpentypen und anderen Heiztechniken erläutern sowie auf die anfallenden Kosten und möglichen Förderungen eingehen. Das Seminar beginnt um 18 Uhr und bietet im Anschluss die Möglichkeit zum Austausch über die behandelten Themen. Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten sind unter www.verbraucherzentrale.nrw/e-seminare zu finden. Hinweis: Dies ist der erste Montag im Monat, an dem regelmäßig solche Seminare angeboten werden.

Warum das Interesse an Wärmepumpen so groß ist, erklärt sich durch ihre vielfältigen Vorteile. Neben der Tatsache, dass sie im Neubau mittlerweile als Standard-Heizsystem etabliert sind, sind sie auch für Bestandsgebäude bestens geeignet. Wärmepumpen funktionieren, indem sie der Umgebung Wärme entziehen und diese ins Haus leiten – ein Verfahren, das vergleichbar ist mit dem Funktionsprinzip eines Kühlschranks, allerdings umgekehrt. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 356.000 Wärmepumpen neu installiert, was etwa 27 Prozent der gesamten neu installierten Heizungen ausmacht. Damit liegen sie hoch im Kurs, und die Bundesregierung hat das ambitionierte Ziel gefasst, ab 2024 jährlich mindestens 500.000 Wärmepumpen in Betrieb zu nehmen. [bundeswirtschaftsministerium] berichtet, dass dazu verschiedene Arten von Wärmepumpen entwickelt wurden, darunter Luft-, Sole-Wasser- und Grundwasser-Wärmepumpen sowie Hybridsysteme.

Chancen der Energiewende

Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche Chancen für das Handwerk und die Industrie. Die Bundesregierung verfolgt daher einen klaren Plan, um den Ausbau der Wärmepumpentechnologie voranzutreiben. Im Juni 2022 wurden erste gemeinsame Ziele beim Wärmepumpengipfel festgelegt und ein Fahrplan für den Ausbau veröffentlicht. Im Sommer 2023 gab es zudem ein Update, das zeigt, dass bereits viele Maßnahmen in die Wege geleitet wurden. Unterstützt wird diese Initiative durch verschiedene Fördermöglichkeiten, um sowohl Handwerksbetriebe als auch Energieberater zu qualifizieren. Ein Bundesförderungsprogramm, das auf den Weiterbildungsbedarf von Fachkräften eingeht, wurde am 01.04.2023 eingeführt.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist eine zentrale Unterstützung für die Sanierung und den Umstieg auf energieeffiziente Heizsysteme. Dieses Programm wird auch über den Jahreswechsel 2024/2025 fortgeführt, was für die Bau- und Sanierungsbranche eine positive Nachricht ist. Im Zeitraum von August bis November 2025 wird das Wärmeerzeuger-Portal (WEP) umgestellt, um den Listungsprozess für geeignete Wärmeerzeuger zu verbessern. Die BEG umfasst drei Teilprogramme, von denen Investoren wie Hauseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie auch Kommunen profitieren können. Anträge können bequem online über das BAFA-Portal gestellt werden. [bafa] erklärt, dass für bestimmte Maßnahmen die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten erforderlich ist, der auch bei der Erstellung der notwendigen Dokumente unterstützt.

Wer also noch zögert, ob eine Wärmepumpe das richtige für sein Zuhause ist, sollte die Gelegenheit nutzen, sich am 3. November in dem Seminar informieren zu lassen. Schließlich könnte dies der erste Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren Heizlösung sein, die nicht nur Kosten, sondern auch CO2-Emissionen langfristig reduziert. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken.