Euskirchen trauert: Lokaljournalist Dieter Ohnrich verstorben!

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Dieter Ohnrich, langjähriger Lokaljournalist in Euskirchen, verstarb am 23. Oktober 2025. Trauerfeier am 14. November.

Dieter Ohnrich, langjähriger Lokaljournalist in Euskirchen, verstarb am 23. Oktober 2025. Trauerfeier am 14. November.
Dieter Ohnrich, langjähriger Lokaljournalist in Euskirchen, verstarb am 23. Oktober 2025. Trauerfeier am 14. November.

Euskirchen trauert: Lokaljournalist Dieter Ohnrich verstorben!

Am 1. November 2025 erreicht die Nachricht von einem großen Verlust die Gemeinschaft in Euskirchen: Dieter Ohnrich, der langjährige stellvertretende Redaktionsleiter der Lokalredaktion Euskirchen/Eifel des „Kölner Stadt-Anzeiger“, ist am 23. Oktober im Alter von 78 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Ohnrich hinterlässt nicht nur seine Ehefrau Marie-Luise, mit der er fast 50 Jahre verheiratet war, sondern auch drei Kinder und zwei Enkel, die seinen Verlust tief empfinden werden.

Dieter Ohnrich war eine prägende Figur des Euskirchener Lokaljournalismus. Die Redaktionskollegen beschrieben ihn als humorvoll und hilfsbereit, Eigenschaften, die in der oft hektischen Welt des Journalismus nicht zu unterschätzen sind. Über 25 Jahre lang war er in der Redaktion tätig und zeichnete sich durch seine Fähigkeit aus, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Diese Fähigkeit avancierte ihm den Spitznamen „Mister Duden“, eine Hommage an seine herausragenden Rechtschreibkenntnisse.

Ein Leben für den Journalismus

Geboren in Wolfgarten und aufgewachsen in Kall, machte Ohnrich sein Abitur in den 1970er-Jahren am Städtischen Gymnasium in Schleiden, bevor er Jura in Aachen studierte. Seine journalistische Laufbahn begann er als freiberuflicher Journalisten, 1980 trat er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bei. Im Mai 1993 übernahm er die Position des stellvertretenden Redaktionsleiters und entwickelte sich zu einem wichtigen Eckpfeiler der Euskirchener Redaktion.
Während seiner Zeit berichtete er kritisch über die Kommunalpolitik im Kreis Euskirchen und war ein engagierter Verfechter der regionalen Kultur. Sein großes Interesse an Kunst, Literatur und klassischer Musik spiegelte sich in seinen Berichten wider und zeigte, dass er nicht nur ein Journalist, sondern auch ein leidenschaftlicher Bewahrer der Kultur war.

Ohnrich war ein Genießer des Lebens: gutes Essen und edle Weine waren ihm ebenso wichtig wie die Information seiner Leser. Durch seine journalistische Arbeit trug er entscheidend zur Meinungsbildung in der Region bei, ein Aspekt, der im Lokaljournalismus stets zentral ist. Dieser beschäftigt sich mit lokalen Themen wie Kommunalpolitik, Kultur, Sport und Vereinsleben, und hat eine lange Geschichte, die bis zur Erfindung des Buchdrucks zurückreicht, wie die Wikipedia eindrucksvoll dokumentiert.

Abschied von einem großen Journalist

Die Redaktion plant, Ohnrich ein ehrendes Andenken zu bewahren. Die Verabschiedung findet am 14. November um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Rochus in Strempt statt, gefolgt von der Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Strempt. Es ist ein letzter Akt des Respekts für einen Mann, der so viel für den Lokaljournalismus in Euskirchen geleistet hat.

Lokaljournalismus hat in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, auch wenn die Herausforderungen durch digitale Formate zunehmen. Ohnrich war ein Vorreiter in der Nutzung traditioneller Medien und darüber hinaus, und sein Erbe wird in der Euskirchener Gemeinschaft weiterleben.

Seine Leidenschaft und sein Engagement für die lokale Berichterstattung erinnern uns an die Bedeutung des Lokaljournalismus, der trotz aller Veränderungen in den letzten Jahren nach wie vor unverzichtbar ist. Wie die Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, wird sein Einfluss auf die Gemeinschaft weiterhin spürbar sein, und seine Geschichten werden in den Herzen vieler weiterleben.