Betrüger in Menden: Falsches Spendensammeln eskaliert im Supermarkt!

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Zwei Männer aus Herne sind in Menden wegen falscher Spendenaktionen und Betrugs in einen Vorfall im Supermarkt verwickelt.

Zwei Männer aus Herne sind in Menden wegen falscher Spendenaktionen und Betrugs in einen Vorfall im Supermarkt verwickelt.
Zwei Männer aus Herne sind in Menden wegen falscher Spendenaktionen und Betrugs in einen Vorfall im Supermarkt verwickelt.

Betrüger in Menden: Falsches Spendensammeln eskaliert im Supermarkt!

Gestern, am 30. Oktober 2025, sorgten zwei Männer aus Herne in einem Supermarkt an der Holzener Straße in Menden für Aufregung. Unter dem Vorwand, Spenden zu sammeln, gerieten die beiden, 32 und 34 Jahre alt, in einen Streit mit den dortigen Mitarbeitern. Wie Hallo Herne berichtet, weigerten sich die Männer, den Laden zu verlassen, und fluchten lautstark, als die Mitarbeiter ihnen diese Aufforderung erteilten.

Die Situation eskalierte an der Kasse, als einer der Männer plötzlich mit Unterschriftenlisten und Geld aus dem Geschäft sprintete. Die Mitarbeiter konnten jedoch die anderen beiden Männer festhalten. Es kam zu einem Gerangel, und die Festgehaltenen behaupteten, sie seien „unerklärlicherweise“ festgehalten worden. Sie erstatteten Anzeige gegen die Mitarbeiter wegen Körperverletzung, wobei sie angaben, von den Angestellten angegriffen worden und ein T-Shirt zerrissen worden sei.

Spezielle Ermittlungen und weitere Vorwürfe

Die Polizei hat inzwischen umfangreiche Ermittlungen gegen die Männer aus Herne eingeleitet, die auf Betrug und Hausfriedensbruch lauteten. Interessant dabei ist, dass sich die Situation nicht nur um die Spendenaktion dreht. Eine Mendenerin erstattete ebenfalls Anzeige, da sie Geld für eine Hydraulik-Pumpe überwiesen hatte, die sie nie erhielt. Auch ein anderer Mendener klagte, dass er bei einem Online-Kleinanzeigen-Portal für Waren bezahlt, aber nichts erhalten hatte. Das zeigt einmal mehr die Gefahren, die mit dem Online-Shopping verbunden sind.

News.de berichtet, dass bei Online-Geschäften mit gebrauchten oder neuwertigen Artikeln die Risiken für Käufer oftmals erheblich sind. Dabei erlitten 24 Prozent der Deutschen schon einmal einen Online-Betrug, wobei die finanziellen Schäden erheblich ausfallen können. Insbesondere Fake-Shops und unbare Zahlungsweisen ziehen zahlreiche Betrüger an, die oft unter falschen Vorwänden auftreten. Die Polizei gibt daher den Rat, beim Online-Kauf vorsichtig zu sein und sichere Zahlungsmethoden zu wählen.

Präventionsmaßnahmen und Ratschläge

Um sich vor Betrug abzusichern, rät die Polizei, keine Ausweiskopien zur Bestätigung von Käufen zu versenden und die sogenannten „Freunde- und Familien-Funktionen“ bei Zahlungsdienstleistern nur für vertrauenswürdige Personen zu verwenden. Die Gefahren des Online-Betrugs sind real, und wie eine Umfrage der Schufa zeigt, liegt der finanzielle Schaden in vielen Fällen unter 1.000 Euro. Aber auch höhere Verluste sind nicht ausgeschlossen, da Identitätsdiebstahl und der Verlust sensibler Daten nach wie vor große Probleme sind.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass sowohl im realen als auch im virtuellen Handel eine gesunde Skepsis und Wachsamkeit gefragt ist, um in Menden und anderswo auf der sicheren Seite zu bleiben.