Grausame Tierquälerei in Köln: Taube angezündet – Zeugen gesucht!
In Köln-Porz wurde eine Taube angezündet und schwer verletzt. Tierschützer suchen Zeugen zu diesem Vorfall. PETA bietet eine Belohnung.

Grausame Tierquälerei in Köln: Taube angezündet – Zeugen gesucht!
In Köln-Porz sorgt ein brutaler Vorfall für Bestürzung unter Tierfreunden. Tierschützer sind auf der Suche nach Zeugen, die Informationen zu einem grausamen Angriff auf eine Taube geben können. Am Dienstag, dem 13. Januar, fand eine junge Frau die schwer verletzte Taube in der Nähe des Poller Fischerhauses und brachte sie in einer Kartonage zur Tierrettung. Entsetzt stellten die Tierschützer bei der Untersuchung fest, dass der Taube nicht nur alle Schwanzfedern fehlten, sondern sie auch anscheinend angezündet worden war. Trotz intensiver Pflege konnte das Tier die schweren Verletzungen letztendlich nicht überleben, was die Hilfsorganisation und die Finderin sehr berührte, die für ihr schnelles Handeln Dank erhielt. Nun hoffen die Tierschützer auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den oder die Täter zu finden. In Köln sind Tauben leider kein seltener Ziel von Angriffen; erst Anfang Januar wurden in einem verlassenen Firmengebäude Hunderte tote Tauben entdeckt, wie t-online.de berichtet.
Was hat es mit den Angriffen auf sich? Laut weiteren Meldungen aus dem Stadtgebiet wurden nicht nur Tauben angezündet, sondern auch mehrere Tiere angeschossen. Am Mittwoch erhielt die Tierrettung Köln-Porz gleich drei Meldungen über derartige Vorfälle. Zwei Tauben erlitten schwere Verletzungen durch Blasrohrpfeile, während eine dritte Taube nicht mehr zu retten war, nachdem sie einen Steckschuss von einem Luftgewehr erlitten hatte. Diese leidtragende Taube musste aufgrund komplizierter Brüche und Gelenkverrenkung euthanasiert werden. Die Polizei ist in dieser Angelegenheit bereits informiert und nimmt Hinweise entgegen. Auch PETA ist aktiv und hat eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Verurteilung der Täter führen könnten, wie die Rheinischen Anzeigenblätter berichten.
Ein Alarmzeichen für die Gesellschaft
Es stellt sich die Frage, warum es immer wieder zu solch grausamen Taten kommt. Aggressionsforscher Christoph Paulus weist darauf hin, dass es einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen Tierquälerei und späteren Gewalttaten gegen Menschen gibt. Damit rufen die Tierschützer zu einem Umdenken auf. Sie machen deutlich, dass Tierquälerei nicht nur eine Individuen betrifft, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt, das nicht ignoriert werden sollte.
Es bleibt zu hoffen, dass die Zeugen des Vorfalls in Köln-Porz sich melden und dazu beitragen, dieses schreckliche Vergehen aufzuklären. PETA und die Tierrettung rufen dazu auf, Informationen sowohl anonym bei der Polizei als auch direkt an PETA zu übermitteln, denn jeder noch so kleine Hinweis könnte entscheidend sein. Es liegt an uns allen, solche Taten zu verhindern und ein Zeichen gegen Tierleid zu setzen. Lassen Sie uns gemeinsam für die Schwächsten einstehen!