Köln: Polizei sprengt Drogenlabor - Feuerwehr im Einsatz gegen Gefahren!

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Polizei hebt Drogenlabor bei Köln aus; die Analytische Taskforce der Feuerwehr identifiziert gefährliche Stoffe.

Polizei hebt Drogenlabor bei Köln aus; die Analytische Taskforce der Feuerwehr identifiziert gefährliche Stoffe.
Polizei hebt Drogenlabor bei Köln aus; die Analytische Taskforce der Feuerwehr identifiziert gefährliche Stoffe.

Köln: Polizei sprengt Drogenlabor - Feuerwehr im Einsatz gegen Gefahren!

Im Raum Köln hat die Polizei ein illegales Drogenlabor ausgehoben, das mit umherstehenden Fässern, Gasflaschen und Kessel mit unbekannten Substanzen aufwartete. Ein Einsatz, der nicht nur für Aufregung sorgte, sondern auch die hochspezialisierte „Analytische Taskforce“ (ATF) der Feuerwehr Köln auf den Plan rief. Diese Einheit ist die erste Anlaufstelle für die Identifikation gefährlicher Stoffe, die in diesem Fall innerhalb von nur zwei Stunden ermittelt werden soll. Der operative Leiter der ATF, Stefan Beßlich, ist bereits seit 16 Jahren in dieser verantwortungsvollen Position.

Die “Analytische Taskforce” hat im Jahr etwa 30 bis 35 Einsätze in Köln und Umgebung. Trotz eines Rückgangs dieser Einsätze in den letzten Jahren, bedingt durch eine bessere Ausstattung der örtlichen Feuerwehren und Polizei mit modernen Messgeräten, bleibt die ATF bei biologischen, chemischen oder atomaren sowie terroristischen Gefahren aktiv. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt Einschläge wie die Explosion in einer Müll-Verbrennungsanlage im Jahr 2021 oder den Kesselwaggon-Zusammenstoß von 2020, bei denen die ATF ebenfalls im Einsatz war. Aktuell liegen die Schwerpunkte der ATF besonders auf illegalen Drogenproduktionsstätten und Geruchslagen in Wohngebieten.

Die wichtigsten Fakten zur ATF

Doch was genau ist die Analytische Taskforce und welche Aufgaben übernimmt sie? Die ATF ist eine Spezialeinheit, die speziell zur Erkennung und Bekämpfung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren ausgebildet ist, wobei ihr Fokus auf chemischer Analytik liegt. Diese Einheiten werden in der Regel bei Berufsfeuerwehren stationiert, die über jahrelange Erfahrung in CBRN-Einsätzen (Chemische, Biologische, Radiologische und Nukleare Gefahren) verfügen. Die Unterstützung erfolgt sowohl durch materielle Ausstattung als auch durch Koordination und Ausbildung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Eine typische ATF-Unit besteht aus einem Einsatzleitwagen, einem CBRN-Erkundungswagen und einem Gerätewagen, dem sogenannten GW ATF. Die Feuerwehren Dortmund, Köln und Essen sind gerade einmal drei von bundesweit acht ATF-Standorten, die in einem 200 Kilometer Umkreis operieren können. Die ATF leistet in Deutschland eine zentrale Rolle im Bevölkerungsschutz und ist für jährlich etwa 160 bis 180 Einsätze verantwortlich.

Einheit und Weiterbildung

Seit ihrer Gründung nach den Terroranschlägen in den USA (2001) und Madrid (2004) hat sich die ATF kontinuierlich weiterentwickelt. In den letzten Jahren wurde auch ein Pilotprojekt zur Erweiterung des Einsatzspektrums auf biologische Agenzien ins Leben gerufen. Zudem wird die ATF sei 2018 für Einsätze in Europa gemeldet, was ihrer Relevanz auf internationaler Ebene weiteren Auftrieb gibt.

Aktuell sucht die Stadt Köln verstärkt nach Naturwissenschaftlern, um hauptberufliche Stellen bei der Feuerwehr zu besetzen und somit die Expertise dieser spezialisierten Einheit weiter auszubauen. Die modernen Herausforderungen erfordern einen stetigen Fluss an Wissen und Fachlichkeit, um bestmöglich auf die Gefahren vorbereitet zu sein, die durch illegale Drogenlaboratorien oder andere Gefahrensituationen entstehen.

Die Analytische Taskforce steht als ein hervorragendes Beispiel dafür, wie spezialisierte Einheiten zum Schutz der Bevölkerung beitragen können. Die stetige Weiterbildung und der Einsatz modernster Technologien machen die ATF zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Sicherheitsapparats in Deutschland, speziell hier in Köln.

Für mehr Informationen über die Aktivitäten und die funktionsweise der ATF empfehle ich, die Berichte auf der Website des Stadtanzeigers ksta.de zu durchstöbern und auf Wikipedia nachzulesen wikipedia.de.