Dachstuhlbrand in Speyer: Großeinsatz am Neujahrsnachmittag!
Am Neujahr 2026 kam es zu einem Dachstuhlbrand in Speyer. 64 Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle.

Dachstuhlbrand in Speyer: Großeinsatz am Neujahrsnachmittag!
Am Nachmittag des Neujahrstags 2026 kam es in Speyer, in unmittelbarer Nähe zum historischen Altpörtel, zu einem dramatischen Vorfall. Ein Dachstuhlbrand in einem Geschäftsgebäude, das Heimat des beliebten Modehauses Charlott ist, führte zu einem großangelegten Einsatz der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes. Den Berichten der MRN-News zufolge war der Brand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand, was die unmittelbaren Löschmaßnahmen dringend erforderte.
Die Feuerwehr Speyer mobilisierte ein Großaufgebot von 64 Einsatzkräften, die mit 21 Fahrzeugen anrückten. Unterstützt wurden sie auch vom Technischen Hilfswerk (THW). Die Löscharbeiten gestalteten sich trotz der schwierigen Bedingungen effizient; sowohl über zwei Drehleitern als auch durch einen Innenangriff unter Atemschutz konnten die Flammen zügig unter Kontrolle gebracht werden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, allerdings wurde ein erheblicher Sachschaden verzeichnet, der die betroffenen Anwohner und Geschäftsinhaber besorgt.
Starke Rauchentwicklung und Vorsorgemaßnahmen
Die starke Rauchentwicklung führte zu vorsorglichen Sperrungen mehrerer Bereiche, insbesondere in Richtung des Neujahrsmarkts und der angrenzenden Schlittschuhbahn. Während des Einsatzes kam es auch zu Beeinträchtigungen bei der beliebten Kindereisenbahn, die in der Nähe positioniert ist. Die Bevölkerung wurde über die Warnsysteme NINA und KATWARN informiert, um Fenster und Türen geschlossen zu halten, um die Rauchbelastung zu minimieren. Solche präventiven Maßnahmen sind entscheidend, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, besonders bei einem Vorfall dieser Tragweite, wie ein Bericht von Rheinpfalz hervorhebt.
Die Brandursache ist bisher unklar und wird noch ermittelt. Statistiken über Brandursachen sind wichtig, um zukünftige Vorfälle besser vorzubeugen. Laut einer Auswertung der vfdb, die sich mit Risikofaktoren bei Gebäudebränden beschäftigt, lässt sich sagen, dass präventiven Maßnahmen und die richtige Aufklärung der Anwohner entscheidend sind, um Schäden zu minimieren und Brände frühzeitig zu erkennen.
Die Lage im Stadtzentrum ist nach dem Vorfall weiterhin angespannt. Die Feuerwehr hat die Maßnahmen anhaltend fortgesetzt, um sicherzustellen, dass keine weiteren Glutnester entstehen. Die letzte Aktualisierung von MRN-News vermerkt, dass die Löscharbeiten voraussichtlich bis in die späten Abendstunden andauern werden.
Die Speyerer Bürger sind aufgerufen, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und besondere Vorsicht walten zu lassen, solange die Aufräumarbeiten und Brandwachen noch tätig sind. Sicherheit geht vor – das wird an einem Tag, der mit Fröhlichkeit hätte begonnen werden sollen, besonders deutlich.