Köln: Radweg an der Rheinuferstraße wird zurückgebaut – das steckt dahinter!
Die Stadt Köln baut den provisorischen Radweg an der Rheinuferstraße zurück, um finanzielle Belastungen zu reduzieren.

Köln: Radweg an der Rheinuferstraße wird zurückgebaut – das steckt dahinter!
In Köln stehen bedeutende Veränderungen an der Rheinuferstraße bevor. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, den provisorischen Radweg auf der Rheinuferstraße, auch bekannt als „Am Leystapel“, zurückzubauen. Dies wurde am Dienstag mitgeteilt, und der Rückbau soll bereits am Donnerstag beginnen. Der Bereich wird wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, sodass Autos, Busse und Lkw die Spur nutzen können, wie es zuvor der Fall war.
Die Entscheidung zu diesem Rückbau kommt nicht von ungefähr. Aus finanziellen Gründen hält die Stadt Köln den provisorischen Radweg für nicht tragbar. Stadtkämmerin Dörte Diemert hat in Abstimmung mit Oberbürgermeister Torsten Burmester sogar eine Haushaltssperre für die Stadtverwaltung verhängt. In der letzten Ratssitzung wurde die Beschlussvorlage zum dauerhaften Ausbau des Radwegs nicht behandelt, was weitere Verzögerungen mit sich bringt. Es ist zu beachten, dass die laufenden Kosten des provisorischen Radwegs in der aktuellen Haushaltslage als untragbar erachtet werden.
Geplante Investitionen in Radverkehr
Die Stadt Köln plant jedoch, trotz der Rückbaumaßnahmen in der Zukunft einen dauerhaften Radweg an der Stelle des jetzigen Provisoriums einzurichten. Die provisorische Radverkehrsführung hat sich als verkehrlich gut funktionierend erwiesen, da der fünf Meter breite Zweirichtungsradweg positive Ergebnisse gezeigt hat. Nach einem politischen Beschluss sollen nun die nötigen Vorbereitungen wie Baugrunduntersuchungen in Angriff genommen werden.
Für den neuen Radweg, dessen Bauzeit etwa drei Monate betragen soll, stehen knapp 1,6 Millionen Euro in den Haushaltsplänen bereit. Es bleibt nun abzuwarten, wie schnell die politischen Entscheidungsträger die notwendigen Schritte vorantreiben können, um dieses Projekt umzusetzen. Der Rückbau des provisorischen Radwegs könnte also nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer verbesserten Radinfrastruktur in Köln sein.
Während der Rückbau der Rheinuferstraße für viele Radfahrer enttäuschend sein mag, bleibt die Hoffnung, dass die Zukunft des Radverkehrs in Köln durch die geplanten Investitionen in die Radwege nachhaltig gesichert wird. Es zeigt sich, dass die Stadt nicht nur an kurzfristigen Lösungen interessiert ist, sondern auch Weitblick hat, um langfristige Verbesserungen im Radverkehr anzustreben.