Lichtkunst für Olympia in Köln: Bürgerentscheid rückt näher!
NRW startet eine Olympia-Werbekampagne in Köln mit interaktiven Lichtinstallationen, um Bürger vor entscheidendem Votum zu mobilisieren.

Lichtkunst für Olympia in Köln: Bürgerentscheid rückt näher!
Die Begeisterung für die Olympischen Spiele wird in Nordrhein-Westfalen gerade großgeschrieben! Die NRW-Landesregierung hat eine Werbekampagne ins Leben gerufen, um die Bürger zu mobilisieren und sie auf die entscheidenden Bürgerentscheide in drei Monaten aufmerksam zu machen. Am 19. April 2026 werden die Kölner und die Bürger in weiteren Städten über die Olympia-Bewerbung abstimmen. Dies war das zentrale Thema bei der offiziellen Kampagnen-Eröffnung, die Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Kölner Lanxess-Arena angestoßen hat. Laut Radio Erft drückte er den Startknopf für interaktive Lichtinstallationen, die in den kommenden Wochen in mehreren Städten für Aufsehen sorgen werden.
Die innovative Lichtkunst wird nicht nur die Fassade des Römisch-Germanischen Museums in Köln erstrahlen lassen, sondern auch markante Gebäude in Dortmund, Essen und Düsseldorf. Die Kunstaktion wurde vom Bielefelder Künstler Hans-Christoph Mücke konzipiert und soll als symbolisches Startsignal für die Olympia-Kampagne dienen. Bürger haben die Möglichkeit, mittels QR-Codes eigene Botschaften zur Olympia-Bewerbung einzusenden – eine tolle Möglichkeit, ihre Stimme kundzutun und sich aktiv einzubringen. Auch diese Details sind Teil der umfassenden Kommunikationsstrategie, die darauf abzielt, die Bürgerentscheide spannend und informativ zu gestalten, wie Rundschau Online berichtet.
Ein dezentrales Konzept mit Kölner Flair
NRW verfolgt mit der Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 einen besonders nachhaltigen Ansatz, bei dem Köln als „Leading City“ fungiert. Dabei wird ein Großteil der Wettkämpfe in bereits vorhandenen Sportstätten lokalisiert, sodass rund 95 Prozent der benötigten Infrastrukturen schon vorhanden sind. Hoch im Kurs steht insbesondere das Schwimmen in Gelsenkirchen und Fußball in Dortmund. NRW hofft, bis zu 14 Millionen Tickets verkaufen zu können, was im internationalen Vergleich einen Spitzenwert darstellt, so Radio Köln.
Die Ergebnisse der Bürgerentscheide sind entscheidend, denn nur wenn die Bürger in allen beteiligten Kommunen ihre Zustimmung geben, kann die offizielle Bewerbung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erfolgen. Ein negatives Votum könnte das gesamte Projekt gefährden. Umso wichtiger ist die Aufklärung und Mobilisierung der Bürger, die die Landschaft der zukünftigen Olympischen Spiele nicht nur mitbestimmen, sondern auch erleben könnten.
In den kommenden Wochen sind außerdem Plakatkampagnen in den teilnehmenden Städten geplant, um das Bewusstsein rund um die Olympiabewerbung weiter zu stärken. Bürgerentscheide werden per Briefwahl durchgeführt, sodass die Teilnahme für alle erleichtert wird. NRW möchte sicherstellen, dass alle Interessierten die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben, und hofft, die Bürger rechtzeitig über die Möglichkeiten zur Teilnahme zu informieren.