Leverkusen: Wohnungszahlen steigen nur langsam trotz dringendem Bedarf!
Leverkusens Wohnungszahl wächst langsam: Aktuelle Statistiken zu Gebäuden, Wohnformen und Mängeln in der Stadt im Jahr 2025.

Leverkusen: Wohnungszahlen steigen nur langsam trotz dringendem Bedarf!
In Leverkusen ist ein gravierendes Missverhältnis zwischen dem Angebot an Wohnraum und der Nachfrage zu beobachten. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 gab es in der Stadt 85.724 Wohnungen verteilt auf 31.463 Gebäude. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2021 hat sich die Anzahl der Wohnungen lediglich um 1,7 Prozent erhöht, was auf einen Zuwachs von 1.439 Wohnungen und 145 Wohngebäuden hinweist, wie Kölner Stadt-Anzeiger berichtet.
Ein Blick auf die Struktur der Wohngebäude zeigt, dass 58 Prozent der Wohngebäude Einfamilienhäuser sind, während 28,7 Prozent auf Mehrfamilienhäuser entfallen. Letztere beherbergen jedoch den Großteil der Wohnungen: 68,9 Prozent befinden sich in diesen Gebäuden. Besonders auffällig ist, dass Opladen mit 11.019 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an der Spitze steht.
Wohnraummangel in Leverkusen
Das Pestel-Institut hat alarmierende Zahlen veröffentlicht, laut denen in Leverkusen ein Mangel von 4.700 Wohnungen besteht. Im ersten Halbjahr 2025 wurden lediglich 119 Baugenehmigungen erteilt, was die Situation weiter verschärft. Zudem stehen 830 Wohneinheiten seit über einem Jahr leer. Dies stellt nicht nur die Stadt, sondern auch die zukünftige Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt vor große Herausforderungen.
Die Verteilung der Wohngebäude ist ebenfalls spannend: In Schlebusch sind 75,6 Prozent der Gebäude Einfamilienhäuser, und auch Hitdorf und Steinbüchel folgen diesem Trend. Dagegen finden sich in der Waldsiedlung nur 490 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, die somit die geringste Anzahl in dieser Kategorie aufweisen.
Handlungsbedarf gegeben
Das ungleiche Verhältnis zwischen der Anzahl der Privathaushalte und den verfügbaren Wohnungen ist ebenfalls besorgniserregend. Zum Jahresende 2024 gab es 83.805 Privathaushalte und damit 1.919 weniger Wohnungen als Haushalte. Dies unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf im Wohnungsbau in Leverkusen.
Die Stadtverwaltung steht also vor der Herausforderung, die städtische Infrastruktur zu verbessern und gleichzeitig den Wohnungsbau anzukurbeln. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein, welche Maßnahmen ergriffen werden, um dieser Situation entgegenzuwirken.
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Leverkusen hat viel Potenzial, doch die Stadt muss jetzt aktiv werden, um den Wohnraummangel zu beheben und die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger zu steigern.