Sternsinger bringen Freude und Spenden für Kinder in Not nach Mettmann
Mettmanns Sternsinger besuchten Bürgermeister Bär im Rathaus, sammelten 25.000 Euro für Kinderrechte und feierten in St. Thomas Morus.

Sternsinger bringen Freude und Spenden für Kinder in Not nach Mettmann
In einer festlichen Atmosphäre feierten die Mettmanner Sternsinger ihren Einsatz für eine gute Sache. Am 19. Januar 2026 besuchten die Kinder und Jugendlichen Bürgermeister André Bär im Rathaus von Mettmann. Diese Tradition, bei der die Heiligen Drei Könige in gewohnter Manier um Spenden bitten, zieht nicht nur in Mettmann viele Teilnehmer an, sondern auch in anderen Städten, wo die Sternsinger unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ unterwegs sind. Laut Täglich Mettmann empfing Bär rund 100 Sternsinger und bedankte sich herzlich für deren Engagement.
Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ und Segenssprüchen erfreuten die Sternsinger die Anwesenden und brachten ihre Botschaft der Hoffnung und des Friedens zum Ausdruck. Dies geschah nicht nur während des Rathausbesuchs, sondern auch bei der anschließenden Familienmesse in der Kirche St. Thomas Morus, wo ihre Rückkehr gefeiert wurde.
Ein guter Zweck im Fokus
In diesem Jahr sammelten die fleißigen Kinder beeindruckende 25.000 Euro, die einem Hilfsprojekt zugutekommen, das sich für die Rechte von Kindern und deren Zugang zu Bildung einsetzt. Wie Bischoefe.ch berichtet, steht die Aktion Sternsingen unter einem speziellen Thema, das durch exemplarische Projekte aus der Region Bangladesch veranschaulicht wird. Das Ziel ist es, Kinder, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen, in die Schule zu bringen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Die Herausforderungen sind groß: Weltweit arbeiten rund 160 Millionen Kinder, viele unter gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Besonders in Bangladesch sind laut sternsinger.de rund 1,8 Millionen Kinder betroffen, von denen viele unter ausbeuterischen Verhältnissen leiden müssen. Die internationalen Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich aktiv für die Befreiung dieser Kinder ein, bieten ihnen eine Ausbildung und sensibilisieren die Gesellschaft für die Rechte der Kinder.
Ein besonderes Erlebnis
Sogar beim Besuch im Kanzleramt in Berlin durften die Sternsinger ihre Botschaft verkünden – auch wenn der Kanzler an diesem Tag nicht anwesend war. Die Betreuerin Kim Döring schilderte, dass es ein tolles Erlebnis für die Kinder war, die die Gelegenheit hatten, die Amtskette des Bürgermeisters im Büro von Bär zu bestaunen. Am Ende des Festprogramms gab es als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz Süßigkeiten für die jungen Helden, die einmal mehr bewiesen, dass sie mit ihrem Engagement ein gutes Händchen für soziale Belange haben.
Die Sternsingeraktion ist damit nicht nur ein Zeichen der Hoffnung für viele Kinder in Not, sondern auch eine einprägsame Erfahrung für die beteiligten Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die durch ihr Engagement Teil einer globalen Bewegung sind.