Vorsicht, Glätte! Mönchengladbach verzeichnet mehr Sturzverletzungen
Wintereinbruch in Mönchengladbach: Erhöhte Sturzfälle und Verletzungen in Notaufnahmen nach Glätte und Schnee. Sicherheitstipps beachten.

Vorsicht, Glätte! Mönchengladbach verzeichnet mehr Sturzverletzungen
Ein winterlicher Rückblick zeigt, dass die kalten Monate ihre Tücken haben. In Mönchengladbach ist das schmelzende Weiß auf den Straßen sichtbar geworden, jedoch ist der Winter mit seinen gefährlichen Glatteisstellen noch lange nicht vorbei. Die Folgen des Wintereinbruchs sind deutlich zu spüren: Die Notaufnahmen sind überfüllt, und die Berichte von zumeist schmerzhaften Stürzen nehmen zu. RP Online berichtet, dass es allein vom 7. bis 10. Januar einen Anstieg der Sturzfälle von 30 auf 40 gab, was einem Zuwachs von 33,3% entspricht.
Besonders dramatisch verlief ein Sturz im Hardter Wald, bei dem die 54-jährige Ute Müller schwere Gesichtsverletzungen erlitt. Ihr Ehemann, ein Mediziner, kümmerte sich sofort um die Verletzte, die nun mit großen rot-blauen Blutergüssen unter den Augen und einem Pflaster über der Nase zu kämpfen hat. Der Ärztliche Leiter der Zentralen Notfallambulanz, Thorsten Reith, wies auf die Risiken hin, die scheinbar harmlos wirkende Stürze, insbesondere für ältere Menschen, mit sich bringen können.
Verletzungsarten und Notaufnahmen
Die Zahl der Verletzten in den Notaufnahmen ist sprunghaft angestiegen. Egal, ob das Elisabeth-Krankenhaus, das Krankenhaus Neuwerk oder die Klinik Maria Hilf – überall sind die Verletzungen ähnlich, doch die Schwere der Fälle kann variieren. Häufigste Verletzungen sind Frakturen des Sprunggelenks, der Hüfte und der Arme, wenn das Eis zuschlägt. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie führt die Anstiege auf die typischen Sturzverletzungen wie Knochenbrüche zurück und stellt einige hilfreiche Tipps zur Verfügung.
Um Stürze zu vermeiden, empfehlen die Experten unter anderem den sogenannten Pinguin-Gang: kleine Schritte, das Gewicht nach vorne verlagern und die Füße flach aufsetzen. Rutschfeste Schuhe oder Spikes bieten zusätzlichen Halt und Sicherheit. Besonders ältere Menschen sollten darauf achten, in der Dunkelheit Begleitung zu haben und auf gute Beleuchtung zu achten.
Schneeschippen mit Bedacht
Doch der Winter bringt nicht nur gefährliche Glätte mit sich. Auch beim Schneeschippen muss man vorsichtig sein. Um Rückenverletzungen zu vermeiden, sollte man sich aufwärmen und beim Heben in die Knie gehen. Wer unter Rückenproblemen leidet, sollte besser um Hilfe bitten. Abgesehen von der eisigen Gefahr sind auch Zerrungen und akute Hexenschüsse häufige Verletzungen, die man beim Arbeiten im Schnee riskieren kann.
Während die Kälte ein lästiger Begleiter bleibt, ist es wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein. Die Empfehlungen, die im Internet bereitgestellt werden, sollen helfen, sicher durch den Winter zu kommen. Sie sind vor allem dahin gerichtet, Sturzrisiken zu minimieren und auf eine schonende Handhabung beim Schneeschippen zu achten. Die Notaufnahmen in Mönchengladbach können sich gerade in dieser Jahreszeit auf eine erhöhte Frequenz von Patienten einstellen, die aufgrund von Stürzen und Verletzungen behandelt werden müssen.
Fazit: Achten Sie bei Ihren Winterausflügen auf Ihre Sicherheit. Gehen Sie vorsichtig, tragen Sie gutes Schuhwerk und halten Sie Ihre Hände frei für eine bessere Balance. So steht einem entspannten Winterspaziergang nichts im Weg.